Konfi-Cup Wenn der Pfarrer zum Coach wird

Die Siegermannschaft kommt aus Mittelstadt.
Die Siegermannschaft kommt aus Mittelstadt. © Foto: Gudrun Schmied
GUDRUN SCHMIED 06.10.2014
Die Konfirmanden des kommenden Jahres trafen sich zur ersten Runde des Fußballturniers "Konfi-Cup". Tore und Siege standen einen Nachmittag lang im Vordergrund. Das Team aus Mittelstadt holte sich den Sieg.

16 Fußballmannschaften aus dem Bad Uracher Teil des Kirchenbezirks Bad Urach-Münsingen spielten in Wittlingen die erste Runde des Konfi-Cups für Konfirmanden aus. Organisiert vom Evangelischen Jugendwerk und optimal unterstützt vom TSV Wittlingen, dessen Schiedsrichtergruppe auch die Unparteiischen stellte, wurde um jeden Ball hart gefightet.

Fünf Feldspieler und ein Torwart bilden eine Mannschaft, die aus Mädchen und Jungen bestehen muss. Nach 24 Vorrundenspielen in vier Gruppen, ergaben sich die Viertelfinalspiele. Vorjahressieger Hengen-Wittlingen unterlag den Jugendlichen aus Mittelstadt knapp mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Upfingen-Sirchingen setzte sich, wie Böhringen und Würtingen-Bleichstetten, mit einem knappen 1:0 durch. Im Halbfinale besiegte Mittelstadt Böhringen und Würtingen-Bleichstetten gewann gegen Upfingen-Sirchingen.

Den dritten Platz holte sich Böhringen mit 4:0 gegen Upfingen-Sirchingen. Als Vertreter des Kirchenbezirks fährt Mittelstadt, das sich mit einem 1:0 über Würtingen-Bleichstetten den Turniersieg holte, im nächsten Jahr zum Landesfinale nach Stuttgart.

Für Pfarrer Jörg Sautter aus Wittlingen haben Sport und Kirche viele Gemeinsamkeiten. Das gemeinsame Erleben schweißt zusammen, unter den Konfirmanden kann eine Gemeinschaft entstehen. Umso schöner, wenn auch im Dorf die Gemeinschaft funktioniert. Man habe beim TSV große Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung des Turniers erfahren.

Die Konfirmanden aus Wittlingen und Hengen, die sich im vergangenen Jahr bis ins Finale des Konfi-Cups gespielt und dort einen hervorragenden zweiten Platz belegt hatten, ließen es sich nicht nehmen, beim Turnier für das leibliche Wohl von Spielern und Zuschauern, von denen nicht wenige gekommen waren, zu sorgen.