Bad Urach Weihnachten im Schuhkarton

SWP 08.11.2012
Weihnachten steht vor der Tür. Die ersten Geschenke für Freunde und Familienangehörige werden besorgt. Und für arme Kinder in Osteuropa.

Wie viele Kinder mag es auf der Welt geben, die nie ein Geschenk erhalten werden, weil sie in bitterer Armut leben? In Ländern wie Polen, Bulgarien, Rumänien, Moldavien, Serbien, Slowakei, Weißrussland und viele anderen Ländern mehr, die so weit gar nicht von Deutschland entfernt sind.

Zum Beispiel der neunjährige Gogita. Er lebt mit seiner Familie in einem Dorf im Nordosten Georgiens. An einem Sommertag wurde das Leben der neunköpfigen Familie zu einem Alptraum: Alarmsirenen, Flugzeuge, Bomben. Die Familie überlebte, hat aber alles verloren. Das Haus und alles, was sie besaß. Seitdem leben Eltern und Kinder in einem Flüchtlingslager. Nur der älteste Sohn hat Arbeit und muss die ganze Familie ernähren. Alle waren außer sich vor Freude, als sie die Schuhkartons erhielten. Schuhkartons voller Geschenke.

Wie viele Gegenstände passen in einen Schuhkarton? Alles, was ein Kind braucht und sich sehnlich wünscht. Kuscheltier, Ball, Handtuch, T-Shirt, Zahnbürste und Zahnpasta, Haarbürste, Puzzle, Mütze, Socken, Bonbons, Hefte, Stifte, Lutscher, Kaugummi und vieles mehr. Der Schuhkarton wird zu einem einzigartigen persönlichen Geschenk für ein Kind in Not.

"Weihnachten im Schuhkarton" gibt es in Deutschland seit 1996. Das christliche Missions- und Hilfswerk Geschenke und Hoffnung ist Träger der Aktion. Und auch in Österreich und der Schweiz wird fleißig gepackt, um bedürftige Mädchen und Jungen zu überraschen. Jeder kann mithelfen, denn jeder Schuhkarton zählt. Einfach den Schuhkarton mit buntem Geschenkpapier bekleben und auswählen, ob er für einen Jungen oder für ein Mädchen bestimmt ist.