Vereine Stühlerücken beim Musikverein

Die Mitglieder des neuen Vorstandsgremiums im Bad Uracher Musikverein sind einstimmig ins Amt gehoben worden.
Die Mitglieder des neuen Vorstandsgremiums im Bad Uracher Musikverein sind einstimmig ins Amt gehoben worden. © Foto: Privat
Bad Urach / swp 17.05.2018

Kürzlich fand die ordentliche Jahreshauptversammlung des Musikvereins Bad Urach im Café „Ruf“ in Bad Urach statt. Silke Stooß aus dem Vorstandsgremium informierte über wichtige Eckpunkte im erfolgreichen Jubiläumsjahr 2017.

Gut gerüstet

Die Finanzen im Verein sind geordnet, Kassiererin Andrea Grom wurde von den Kassenprüfern Reinhold Stumpf und Eckart Schweizer eine korrekte und lückenlose Kassenführung bestätigt. Einer einstimmigen Entlastung des gesamten Vorstandsgremiums und des Ausschusses stand somit nichts im Wege.

Alle waren sich schnell einig: Der Musikverein Bad Urach ist für die Zukunft auch weiterhin gut gerüstet. Bei den anstehenden  Neuwahlen stellten sich vier von fünf Mitgliedern aus dem Vorstandsgremium trotz hervorragender Zusammenarbeit in den letzten sechs Jahren nicht mehr zur Verfügung. Die Gründe hierfür wurden bereits 2017 in einer Aktivenversammlung genannt.

Berufliche Veränderungen und Chancen zwingen Mario Hosenfeld dazu, sein Amt in andere Hände zu übergeben. Ebenso hat Bettina Müller ihr Amt abgegeben, der Familienzuwachs lässt ihr im Moment keine Zeit dafür. Auch Isolde Koch hat ihr Amt zur Verfügung gestellt. Silke Stooß dankte ihren Mitstreitern für die letzen Jahre im Amt. Sie betonte, dass stets ein sehr kameradschaftliches und freundschaftliches Miteinander zum Wohle des Vereins geherrscht habe.

Vier neue im Vorstand

Kurzer Hand stellten sich vier neue Bewerber zur Wahl. Katja Kussmann, Maike Dörner, Alexander Dangel und Bastian Beck wurden einstimmig gewählt. Silke Stooß wurde ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt. Somit ist das Vorstandsgremium mit fünf Personen auch weiterhin bestens besetzt.

Und weiter geht es gleich mit vielen Auftritten und Verpflichtungen: Unter anderem mehrere Kurkonzerte und das Haxenessen des Schäferreigens werden musikalisch umrahmt. Auch Jugenddirigent Steffen Hummel und Jugendleiter Oliver Hummel konnten nur Positives von der Weiterentwicklung der Jugendkapelle berichten.

Konzertreise im Visier

Für das Jahr 2019 gibt es noch einen großen Wunsch: Die Jugendkapelle möchte wieder einmal auf Konzertreise gehen. So wie in früheren Zeiten, als das Orchester noch städtisch war. Möglicherweise lässt sich dieser Wunsch  tatsächlich eines Tages verwirklichen. Der Verein jedenfalls blickt musikalisch und kameradschaftlich positiv gestimmt in die Zukunft.