Schulprojekt Spielstadt als lehrreicher Höhepunkt im Schuljahr

Ein Fußballtor entsteht im Rahmen der diesjährigen Spielstadt.
Ein Fußballtor entsteht im Rahmen der diesjährigen Spielstadt. © Foto: Privat
Bad Urach / swp 26.06.2018

Wenn sich Wilhelmschüler an ihre Schulzeit erinnern, dann fällt ihnen auf jeden Fall die Spielstadt ein: jedes Jahr kommen Ehemalige zu diesem Ereignis zu Besuch und schwelgen in Erinnerungen.

Höhepunkt des Jahres

Auch die derzeitigen Schüler leben auf diesen Höhepunkt des Schuljahres hin. „Wann ist denn dieses Jahr Spielstadt?“, lautete auch in diesem Jahr die häufig gehörte Frage.  Die Spielstadt-Idee haben Kollegen der Oberlinschule vor 14 Jahren mitgebracht – sie haben eine Außenstelle hier. Inzwischen hat die Spielstadt-Leidenschaft längst alle Schüler und Lehrkräfte an der Wilhelmschule gepackt. Diese Form der Projektwoche ist seit langem fester Bestandteil der Jahresplanung. Auch dieses Jahr waren wieder alle begeistert bei der Sache: man geht arbeiten, verdient in den verschiedenen Betrieben Spielstadt-Geld („Willis“), das man anschließend ausgeben kann. Dabei ergeben sich wirtschaftliche Überlegungen von ganz alleine: „Wie lange muss ich arbeiten, um mir im „Willi-Laden“ meinen Wunschgegenstand kaufen zu können?“ Diese Überlegungen sind – neben den sozialen – wichtige Ziele der Spielstadt, denn so prägen sich Erkenntnisse über Geldkreislauf und finanzielle Verantwortung auf handelndem Wege sehr gut ein, ohne dass dieses Lernen als mühsam empfunden würde.

BGG mit dabei

Dass bereits zum fünften Mal eine Klasse der Barbara-Gonzaga-Gemeinschaftsschule bei der Spielstadt mitgemacht hat, trägt dabei zum selbstverständlichen Miteinander im Sinne des Inklusionsgedankens bei. Bad Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann drückte seine Wertschätzung für das besondere Schulprojekt in seinem diesjährigen Grußwort wie folgt aus: „Hoffentlich bleibt die Spielstadt der Wilhelmschule dauerhaft erhalten.“

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