Dettingen Schlössleskurve wird von Radweg flankiert

Die Schlössleskurve zwischen Dettingen und Neuhausen soll 2019 umgebaut werden.
Die Schlössleskurve zwischen Dettingen und Neuhausen soll 2019 umgebaut werden. © Foto: Thomas Kiehl
Dettingen / Christina Hölz 21.07.2018
Der Ausbau der Schlössleskurve ist in Sichtweite. Dettingens Gemeinderat hat jetzt eine weitere bürokratische Hürde genommen.

Ein weiterer Schritt in Richtung Umbau der Schlössleskurve: Nach dem Metzinger Gremium hat auch der Dettinger Gemeinderat zugestimmt, den Bebauungsplan für die Neugestaltung der vielbefahrenen Kreuzung zwischen Dettingen und Neuhausen aufzustellen. Den Ermstalgemeinden ist es schon länger ein Anliegen, den Unfallschwerpunkt beim so genannten Wasserschlössle zu entschärfen. Die Kreuzung zählt vor allem in der Rush-Hour zu den Stau-Schwerpunkten im Ermstal. Immer wieder kracht es dort ordentlich.

Das aber soll sich in Zukunft ändern, hoffen wohl auch viele Autofahrer. Laut Plan soll schon in der zweiten Jahreshälfte 2019 gebaut werden, die Arbeiten dauern rund acht Monate. In der Schlössleskurve ändert sich in Zukunft die Verkehrsregelung an der Einmündung auf die B 28.

Momentan hat der aus Richtung Neuhausen kommende Verkehr Vorfahrt. Vorfahrtsberechtigt ist jedoch künftig die Straße von Dettingen zur Bundesstraße 28, weil dort das höchste Verkehrsaufkommen besteht.

Zudem kann dann auch der Schwerlastverkehr aus dem Dettinger Industriegebiet Vogelsang direkt und schnell auf die B 28 einbiegen.

Der Bebauungsplan umfasst etwas mehr als zwei Hektar. Davon liegen rund 1,5 Hektar auf Dettinger Gemarkung und zirka 0,64 Hektar auf Metzinger Gemeindefläche. Die Planer denken beim Bauen allerdings nicht nur an die Autofahrer. Entlang der neuen Straßenführung sind nördlich und südlich begleitende Wege ausgewiesen. Sie sollen Radfahrern, Fußgängern und dem landwirtschaftlichen Verkehr ein sicheres Wegenetz bieten.

Die Kosten für den Umbau der Schlössleskurve in Höhe von knapp einer Million Euro tragen Land und Bund. Die Kommunen übernehmen die Planung unter der Ägide der Stadt Metzingen. Dettingen und Metzingen teilen sich das Honorar in Höhe von insgesamt 116 000 Euro.

Fürs Erstellen des Bebauungsplanes fallen jetzt 40 000 Euro an, die sich die Gemeinden Metzingen und Dettingen ebenfalls teilen.

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Acht Monate sollen die Arbeiten an der Schlössleskurve zwischen Dettingen und Neuhausen dauern. Nach derzeitigem Stand wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 gebaut.

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