Bad Urach Rebmann gibt Bewerbung ab

Elmar Rebmann ist seit beinahe acht Jahren Bürgermeister der Kurstadt. Jetzt hat er sich für eine zweite Amtszeit beworben.
Elmar Rebmann ist seit beinahe acht Jahren Bürgermeister der Kurstadt. Jetzt hat er sich für eine zweite Amtszeit beworben. © Foto: Thomas Kiehl
Bad Urach / SWP 19.07.2016
Der erste Kandidat ist da: Amts- inhaber Elmar Rebmann bewirbt sich erneut um den Bürgermeisterposten. Am Samstag reichte er seine Unterlagen ein.

Am 23. Oktober haben die Bürger der Kurstadt die Wahl. Sie entscheiden darüber, wer für die kommenden acht Jahre Chef der Bad Uracher Verwaltung wird. Der erste Kandidat fürs Bürgermeisteramt hat sein Interesse derweil schon angemeldet. Amtsinhaber Elmar Rebmann reichte seine Unterlagen  bereits am Samstag ein und damit gleich zu Beginn der Bewerberfrist. Die Stelle war am Freitag im Staatsanzeiger ausgeschrieben worden. „Zusammen mit den Verantwortlichen im Gemeinderat und in den Stadtteilen, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der gesamten Bürgerschaft möchte ich in den kommenden acht Jahren mit großem Engagement die Stadt weiterentwickeln“, erklärte Rebmann in einer Pressemitteilung, die er gestern an die Medien verschickte.

Einen Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit in den kommenden Jahren sieht Elmar Rebmann beispielsweise in den Themen Bildung und Betreuung. Außerdem zählt für ihn die Schaffung von Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zu den wichtigen Herausforderungen, denen sich der Bad Uracher Rathauschef gegenübersieht. Des Weiteren möchte Rebmann den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Breitbandversorgung, vorantreiben. Zu diesem Themenkomplex zählt er auch die Regionalstadtbahn, deren Ausbau er bereits seit langem mit großen Engagement begleitet.  Zudem sieht Rebmann die Förderung von Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen als wichtige Aufgabe an, ebenso wie die Integration von Flüchtlingen.

Die Bewerberfrist fürs Amt des Bürgermeisters endet am Montag, 26. September, um 18 Uhr. Bis dahin können weitere Kandidaten ihre Unterlagen abgeben. Sollte keiner der Bewerber im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten, gibt es einen zweiten Wahlgang. Dieser erfolgt am Sonntag, 6. November. Dann reicht die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.