Grafenberg / Christina Hölz  Uhr

Die Situation für Radler in und um Grafenberg soll sich verbessern. Zumindest mittelfristig. Der Gemeinderat hat jetzt mehrere Varianten diskutiert, die sowohl entlang der Metzinger Straße, von der Ortseinfahrt kommend, als auch Richtung Kleinbettlingen für mehr Sicherheit sorgen können.

Unter die Lupe genommen

Kürzlich hat die Verkehrskommission des Landratsamts die Lage am Grafenberger Ortseingang unter die Lupe genommen. Die Experten sind zuständig, weil die Ortsdurchfahrt nach dem Bau der Umgehung von einer Bundes- zur Kreisstraße herabgestuft wird. Erst danach kann der von Metzingen kommende Radweg umgebaut werden.

Die Fachleute schlagen mehrere Varianten vor – folgende Lösung findet bei den Grafenberger Kommunalpolitikern am meisten Anklang: Nach der Ortseinfahrt von Metzingen wird der Radweg bis zur Straße Buckenwiese verbreitert, und zwar auf 2,50 Meter. So kann der Weg als kombinierter Fuß- und Radweg geführt werden. Momentan sei das nicht möglich. „Der Weg ist schlicht zu schmal, um einen Fuß und Radweg auszuweisen, sagt der stellvertretende Bürgermeister Thomas Vorwerk.

Parken nur einseitig möglich

Auch entlang der Kreisstraße nach Kleinbettlingen soll gebaut werden, allerdings erst 2022. Die Verwaltung empfiehlt, einen einseitigen Schutzstreifen von rund 300 einzurichten, und zwar über die Brunnenstraße in Richtung Kleinbettlingen. Parken wäre dann nur einseitig erlaubt. Wie Querungen geschaffen werden, wird geprüft.

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