Riederich Hell leuchtet die sportliche Zukunft

Bürgermeister Tobias Pokrop freut sich schon auf den neuen Platz.
Bürgermeister Tobias Pokrop freut sich schon auf den neuen Platz. © Foto: Peter Swoboda
Riederich / Von Peter Swoboda 25.08.2017

Voll im Zeitplan befinden sich die Arbeiten zur Neugestaltung des Alfred-Barner-Stadions in Riederich. Anstelle des bisherigen Trainingsspielfeldes wird nach einem Beschluss des Gemeinderats aus dem vergangenen Jahr ein Multifunktionsspielfeld für Hockey und Fußball mit Flutlichtanlage errichtet. Der Rasenplatz war für das Hockey-Spiel nicht mehr zeitgemäß und darüber hinaus ziemlich uneben. Auch das Hauptspielfeld wird eine neue Flutlichtanlage bekommen.

Dies bringt Verbesserungen für Hockey, Fußball und Leichtathletik. Und es werden Pflegekosten eingespart. Die veranschlagten Kosten für die Umbauarbeiten liegen bei 1,1 Millionen Euro. Das ist für eine Gemeinde wie Riederich freilich eine Menge Geld.

Wie geplant haben die Arbeiten zur Neugestaltung Anfang Juni begonnen. Zunächst wurde auf dem Platz oberhalb des Hauptspielfeldes die oberste Schicht abgetragen und eine neue Trainage eingebaut. „Dann“, so Bürgermeister Tobias Pokrop, „musste der Platz natürlich komplett neu aufgebaut werden.“ Sogar die sechs Flutlichtmasten rund um den künftigen multifunktionellen Kunstrasenplatz stehen schon, wie auch die vier neuen Flutlichtmasten am Hauptspielfeld. Später werden an allen vier Seiten des Kunstrasenplatzes Ballfangnetze angebracht.  „Das ist notwendig“, so Pokrop weiter, „damit mehrere Teams gleichzeitig trainieren können.“ Die Ballfangnetze würden die Multifunktionalität voll unterstreichen.

Auf den neuen Platz muss jetzt nur noch der Feinschotter aufgetragen werden, damit darauf der Kunstrasenteppch ausgelegt werden kann. Das soll nach Aussage des Bürgermeisters Anfang September geschehen. Für das Aufbringen des Kunstrasenteppichs benötigt die Fachfirma wohl drei bis vier Wochen. Parallel wird rund um das Spielfeld eine Barriere errichtet. In der Folge müssen noch diverse Nebenflächen eingesät werden. „Wir haben hier eine Lösung“, so Bürgermeister Pokrop weiter, „von der viele profitieren. Auch die Leichtathleten können künftig abends trainieren.“ Neben dem Sport und dem TSV Riederich sei auch die Gemeinde eine Gewinnerin der Situation, „weil nicht mehr drei Rasenplätze gepflegt werden müssen.“  Außerdem sei es sehr erfreulich, dass man noch voll im Kostenrahmen sei.

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Millionen Euro investiert die Gemeinde Riederich in die Neugestaltung des Alfred-Barner-Stadions. Damit soll die Zukunft des Breiten- und Vereinssport gesichert werden.