Dettingen Harmonika-Club erklimmt Berge

Der Jahresausflug des Dettinger Harmonika-Clubs ging ins österreichische Stubaital.
Der Jahresausflug des Dettinger Harmonika-Clubs ging ins österreichische Stubaital. © Foto: Privat
Dettingen / swp 17.07.2018

Der zweitägige Jahresausflug des Harmonika-Clubs hat die Dettinger nach Österreich ins Stubaital und Wipptal geführt. 42 Vereinsmitglieder, darunter elf Kinder und Jugendliche, erwanderten und entdeckten die Tiroler Alpen. Eindrucksvoll war für die Ausflügler im Forggensee spazieren zu gehen. Der Stausee ist wegen Wartungsarbeiten zurzeit ohne Wasser. Sport, Spaß, Geselligkeit, Genuss und vieles mehr – für jeden Teilnehmer war etwas dabei.

Viele Vereinsmitglieder nehmen regelmäßig an den Jahresausflügen des Harmonika-Clubs teil. Der Vorsitzende Fritz König dankte daher sechs treuen Reiseteilnehmern für ihre zehn-, 15- und 25-malige Teilnahme. Sie erhielten eine persönliche Urkunde. Am ersten Tag der diesjährigen Reise standen verschiedene Wandertouren zur Auswahl. In Mieders angekommen, dauerte es nicht lange, bis sich die Dettinger etwa hälftig in eine Gruppe Berg und eine Gruppe Tal aufteilten. Auf verschiedenen Wegen konnten die Teilnehmer die Berge erklimmen und erkunden, um sich um 16 Uhr beim Kloster Maria Waldrast wieder zu treffen.

Die Gruppe Berg startete von Mieders mit 953 Metern Höhe zunächst bis zur Ochsenhütte auf 1582 Metern. Einige gingen weiter zum Gipfelkreuz des Waldraster Jöchls mit 1878 Metern und dann zum Kloster Maria Waldrast. Andere wählten von der Ochsenhütte einen direkten, aber längeren Weg zum gemeinsamen Treffpunkt.

Die Gruppe Tal startete in Schönberg im Stubaital auf 1013 Metern Höhe. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gingen zunächst durch einen „Zauberwald“ zurück nach Mieders. Die wilden Erdbeeren, Rehe und andere Tiere machten die Wanderung für Groß und Klein zu einer kurzweiligen Tour. Mit der Serlesbahn ging es dann zur Bergstation. Eine riesige Gaudi war die Talfahrt mit der Sommerrodelbahn ebenso der Bergsee mit Wasserspielen an der Bergstation. Nachdem alle wieder an der Bergstation waren, wanderte der Großteil der Gruppe Tal weiter zum gemeinsamen Treffpunkt. Die anderen nutzen die Chance und fuhren mit dem Traktor und einem Anhänger zum Kloster Maria Waldrast.

Fast 400 Jahre ist es her, dass in Maria Waldrast mit dem Bau der heutigen Wallfahrtskirche begonnen wurde. Das Kloster des Servitenordens ist eines der ältesten Marienwallfahrtsorte Tirols und eines der höchstgelegen­en in Europa. Es befindet sich  am Fuße der Serles mit 2718 Meter, die das untere Stubaital vom Wipptal trennt. Entlang der Naturrodelbahn führte der Abstieg gemeinsam zurück nach Mützens bei Matrei auf 1020 Metern und von dort mit dem Bus ins Hotel. Das Ziel des zweiten Tages war Füssen im Allgäu.

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