Grafenberg Grafenbergs erster Kreisverkehr steht

Einer von Zweien: Der nördliche Kreisverkehr ist fertig und mit ihm auch wieder ein Stück der Ortsumfahrung der Gemeinde Grafenberg.
Einer von Zweien: Der nördliche Kreisverkehr ist fertig und mit ihm auch wieder ein Stück der Ortsumfahrung der Gemeinde Grafenberg. © Foto: Eunice Klein
Grafenberg / Anne Laaß 28.08.2018

Er ist noch keine Woche alt und hat bereits für Aufregung gesorgt: der nördliche Kreisverkehr. Erst am Dienstagabend, 21. August, ist der gesperrte Streckenabschnitt der B 313 wieder freigegeben worden. Zwischen dem Ortsrand Grafenberg und der Abzweigung nach Tischardt wurde nicht nur der Fahrbahnbelag erneuert, sondern auch der für die Ortsumfahrung der Gemeinde wichtige nördliche Kreisverkehr gebaut. Gebaut wurden auch die künftigen Abzweigungen, Anschlussäste genannt.

Was das Aussehen der Kreisverkehre anbelangt, sprach sie der Gemeinderat zunächst für ein gestalterisches Ortsschild Grafenbergs aus. Letztlich entschied sich das Gremium, doch die schlichte Form zu nehmen, die das Regierungspräsidium Tübingen vorgeschlagen hatte. Dabei handelt es sich um einen Magerrasen auf dem Kreisel. Der Grund dafür liege vor allem in den Kosten. Bis auf die Pflege des Rasens koste diese Variante die Gemeinde nichts. Die vormals debattierten Entwürfe eines Planungsbüros hätten Grafenberg indessen etwa 20 000 Euro gekostet. Eine freiwillige Leistung, die die Gemeinde nicht zahlen wollte.

Eine etwaige Verschönerung könne auch noch später, wenn die finanzielle Situation Grafenbergs besser sei, ins Auge gefasst werden. Nun steht der erste von zwei Kreisverkehren und wird von so manchem auch öfter genutzt. Gerüchten zufolge gibt es Grafenberger, die gleich mehrfach eine Runde drehen.

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