Die Liebe zum Skisport und das passende Wetter haben der Skizunft Dettingen in diesem Jahr einen Erfolg beschert. Seit Weihnachten, an fünf Wochenenden, nahmen die Teilnehmer das Angebot der Skischule wahr. Unter ihnen waren nicht allein Menschen aus der Region, sondern auch Urlauber. „Den weitesten Weg hatten in diesem Jahr die Teilnehmer aus Bonn“, erzählte Skischulleiter Andree Fees und ergänzt: „Sie haben sogar ihre Enkelkinder mitgebracht“. Eine weitere Überraschung für das Team waren wohl auch die internationalen Gäste. Laut Fees haben auch Chinesen, die an einem Austausch teilnahmen, die Chance genutzt, am Beiwald ihre Kenntnisse aufzufrischen. „Der Kurs fand dann einfach in Englisch statt“, sagte Fees.

Einen Anfängerkurs für Erwachsende gab es wegen der hohen Teilnehmerzahl im Skikindergarten nicht. Dafür wartete die Skischule der Skizunft mit dem Pflugschwung ins Parallelschwingen auf. Für die Kleinsten begannen dagegen die ersten Schritte auf den Skiern. Sie lernten zunächst mit ihnen zu gehen, erklärte Fees.

Erfahrung haben die Dettinger Skizünftler allemal. Vor 25 Jahren sind die ersten Schneefiguren gebaut worden. So werden die Kleinsten an das Skilaufen und die Geräte gewöhnt. Die ersten Übungen erfolgen dann mit einem Dinosaurier oder einem Schlumpf. Erst dann geht es für die Kinder an den Kinderskilift und später an den Beiwald. Die Wochenendkurse waren laut Fees allesamt ausgebucht. „Es ist ein Riesenerfolg“, bekräftigt der Skischulleiter. Allein am vergangenen Sonntag haben sich 60 Teilnehmer am Beiwald eingefunden. Für die Skischüler gab es zudem noch die Gelegenheit, am Abschlussrennen teilzunehmen und zu zeigen, was sie gelernt haben.

Möglich ist das alles auch durch das Team, wie Fees betont. 30 bis 40 Ehrenamtliche sind in den vergangenen Wochen für die Skischule tätig gewesen. In unterschiedlichen Schichten haben sie die Kurse begleitet, „und das in ihrer Freizeit“, erklärte der Skischulleiter. Auf die Frage, was die Ehrenamtlichen motiviere, gibt es zunächst ein Lachen, bevor Fees antwortet: „Es ist die Freude am Schneesport und Skifahren.“ Hinzukommen die Reaktionen der kleinsten Teilnehmer. Andree Fees spricht dabei von „strahlenden Kinderaugen, der Freude und dem Spaß am Bewegen“. Für die Skizünftler sei das ein schöner Dank. Außerdem sei es allemal ein Höhepunkt, wenn die Kinder das erste Mal auf den Skiern stehen und alleine runter fahren können. „Wir erhalten dann auch oft den Dank der Eltern, weil wir ihren Kindern das Skifahren beigebracht haben“, sagte der Skischulleiter. Nach all den Übungswochen haben die Kinder und Erwachsenen nun auch die Gelegenheit, in einem anderen Gebiet zu fahren, und zwar im Montafon. Das sollte für die Skischüler kein Problem sein, schließlich baut das Gelernte aufeinander auf.

Zudem sei es schön, den Kindern auch die Begeisterung für den Skisport mitzugeben. Fees selbst ist seit 20 Jahren dabei und hat in dieser Zeit allerlei Erfahrung gesammelt, doch ohne das „tolle Team“ ist die Skischule nicht machbar. Die Passion, die dahintersteckt, will die Skizunft erhalten. So wird die Jugend gefördert. „Sie dürfen und sollen zeigen, was sie drauf haben“, erzählte Fees. Im Verein werden sie eingebunden, übernehmen Verantwortung und „wachsen so an der eigenen Persönlichkeit“, betont der Skischulleiter. Kein Wunder also, dass der Dettinger Verein auch in die Skilehrer-Ausbildung investiert.

Skizunft Dettingen auf dem Weg ins Montafon


Ausfahrt für Schneefreunde: Am Samstag, 30. März, findet für alle Schneefreunde eine Skiausfahrt ins Skigebiet Silvretta-Montafon statt. Abfahrt ist am Samstag, 30. März, um 5 Uhr an der Schillerhalle in Dettingen. Die Rückkehr ist gegen 22 Uhr geplant. Im Preis sind die Busfahrt, der Skipass, Kaffee und ein Skizunft-Lunchpaket enthalten.

Um eine rasche Anmeldung wird gebeten, da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen verfügbar ist, das heißt Anmeldeplätze werden entsprechend dem Eingang des Anmeldebetrags vergeben. TSV Dettingen Mitglieder erhalten einen Zuschuss. Infos gibt es unter www.skizunft-dettingen.de.