Bad Urach Eissmann erhält Innovationspreis

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Bad Urach / 25.11.2013
Der Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA), verlieh zum nunmehr fünften Mal den Lothar-Späth-Preis. Erstmals an das Unternehmen „Eissmann Automotive“.

13 Unternehmen erhielten in Erfurt „Innovationsauszeichnungen des Bundesverbandes“, darunter die „Eissmann Automotive GmbH“ aus Bad Urach. Verliehen wurden die Ehrungen am Samstag im Erfurter Kaisersaal im Rahmen der BWA-Bundesgala.

Der 1998 ins Leben gerufene Lothar Späth Preis wird jährlich vergeben an Unternehmer, deren persönliche Haftung im Unternehmen mindestens 20 Prozent betragen. Unternehmerische Leistung des Bewerbers, zukünftiges Markt- und Wachstumspotenzial, nachhaltige Innovationen beziehungsweise Ideengenerierung, Alleinstellungsmerkmale und erfolgreiche Differenzierung gegenüber Wettbewerbern, motivierende Unternehmenskultur, Vorbildfunktion für den Mittelstand sind ebenso Kriterien, wie faire Partnerschaft mit Kunden und Lieferanten oder Verbindung von unternehmerischem Erfolg mit der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

Weitere Gesichtspunkte bei der Preisvergabe sind: die Schaffung von Arbeitsplätzen, Investition in Auszubildende, Beschäftigung älterer Mitarbeiter, Förderung von Schwerbehinderten, familienfreundliche Ausgestaltung von Arbeitsplätzen, Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen oder Nicht-Regierungsorganisationen. Der Preis wurde durch den Vorstandsvorsitzenden des BWA, Dirk Bormann, den Bundesgeschäftsführer des BWA, Matthias Anschütz verliehen.

Aus einem kleinen, schwäbischen Familienbetrieb ist seit nahezu 50 Jahren ein weltweit tätiges Unternehmen mit modernen Management- und Prozessstrukturen auf drei Kontinenten gewachsen. Kannte man das Unternehmen früher als Zulieferer hochwertiger Lederinnenausstattung, ist es heute ein kompetenter Entwicklungs- und Wertschöpfungspartner der Automobilindustrie. Als ein weltweit führender Hersteller hochwertiger Bedienmodule, Verkleidungsteile und kompletter Fahrzeuginnenräume arbeiten man mit nahezu allen namhaften Herstellern der Automobilbranche zusammen. Basis des Erfolgs ist die perfekte Synergie zwischen traditioneller Handwerkskunst und „State-of-the-art“-Produktionsprozessen. Mit einem Umsatz von rund 270 Millionen Euro arbeitet Eissmann an zehn Produktionsstandorten, auf drei Kontinenten. Die Zentrale befindet sich in Bad Urach.