Dettingen an der Erms Eine Begegnungsstätte als Heimat

Jeden Mittwoch gibts Kaffee und Gespräche im Café Offenbar. Foto: Mara Sander
Jeden Mittwoch gibts Kaffee und Gespräche im Café Offenbar. Foto: Mara Sander
MARA SANDER 16.02.2013
Das Café Offenbar in der Begegnungs- und Beratungsstätte der ambulanten Dienste der Bruderhaus-Diakonie ist seit zehn Jahren ein beliebter Treff.

Vor zehn Jahren hat ein kleines Café in der Begegnungs- und Beratungsstätte der ambulanten Dienste der Bruderhaus-Diakonie in der Uracher Straße 54 in Dettingen eröffnet und ist inzwischen zum beliebten integrativen Treffpunkt für Menschen mit ohne Behinderung geworden. Mittwochs von 14 bis 17.30 Uhr werden dort im Haus am Mühleplatz Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis angeboten. "Natürlich sind wir sehr dankbar, wenn jemand mehr gibt", erklärt Ulrike Mayer von den Offenen Hilfen Ermstal/Alb der Bruderhaus-Diakonie.

Durchschnittlich etwa 20 Menschen kommen mittwochs, um miteinander zu reden oder einfach mal unter die Leute zu kommen, wie viele sagen. Aber auch für mehr Besucher ist genügend Platz vorhanden. Viele kennen sich inzwischen. Für sie ist die Einrichtung zur Heimat geworden. Andere kommen neu hinzu und finden sofort Kontakt. Der anregende und zwanglose Gedankenaustausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung sei für sie alle eine Bereicherung, sagen sie. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich unverbindlich über die vielfältigen Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderungen zu informieren und manche kleinen Hemmschwellen nicht mehr als solche zu empfinden. Barrieren gibt es nicht, weder im Zugang noch im Umgang miteinander. Im Cafe Offenbar fühlen sich alle wohl und genießen den gemeinsamen Kaffeenachmittag sichtlich. Sehr beliebt ist auch der jährlich zwei- bis drei Mal stattfindende Brunch.