Bad Urach / Simon Wagner Nach 26 Jahren hat Dietmar Stotz das Amt an seinen Nachfolger übergeben.

Die Schäferei ist tief im kulturellen Erbgut Bad Urachs verwurzelt. Stolz verweist man dort auf die lange Tradition als Schäferlaufstadt. Als eine der wenigen Kommunen im Land leistet man sich gar einen eigenen Stadtschäfer. 26 Jahre lang hieß dieser, Dietmar Stotz. Nun aber, just zum Beginn des Schäferlaufjahres 2019, hat der 44-Jährige das Amt abgegeben. Den Titel des Bad Uracher Stadtschäfers trägt seit Januar stattdessen nun offiziell  Christoph Röhner aus Lenningen. Der 31-jährige, Wunschkandidat von Dietmar Stotz, setzte sich gegen einen weiteren Bewerber durch und erhielt den Zuschlag.

Es war ein Lebensabschnitt

Zusammen mit seiner Frau Jacqueline und dem angestellten Schäfermeister Martin Schmid, bewirtschaftet der gelernte Landwirt in Lenningen einen eigenen Hof, auf dem er rund 500 Mutterschafe und 100 Jungtiere, sowie derzeit noch rund 120 Zwergzebu-Rinder hält. Sein Vorgänger, der 44-jährige Dietmar Stotz, gibt sein Amt schweren Herzens und mit einem weinenden Auge ab, wie sein enger Freund Heiner Bleher über dessen Gemütslage berichtet. „Für ihn war es nicht nur ein Job, sondern ein Lebensabschnitt.“

Das könnte Dich auch interessieren:

Die Woche Regine Lotterer über einen leeren Platz und den Traumurlaub Das schönste Fest im Land

Regine Lotterer über einen leeren Platz und den Traumurlaub

Der Bad Uracher Schäferlauf wird Teil des immateriellen Kulturerbes. Dies gab die Unesco heute bekannt.