Region Bund fördert Sprache und Integration

Region / SWP 01.08.2014
Aus dem Programm "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" fördert das Bundesfamilienministerium sechs Kindertagesstätten in Bad Urach, Metzingen und Reutlingen mit insgesamt 175 000 Euro.

Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth gestern mitteilte, erhalten sechs Kindertagesstätten aus der Region Fördermittel aus einem Programm des Bundesfamilienminsteriums. Je 25 000 Euro erhalten die in Bad Urach angesiedelte Kleinkindergruppe "Sieben Zwerge", das Kinderhaus Ohmstraße in Metzingen sowie der Kindergarten Hermann-Löns-Platz in Metzingen. Ebenfalls je 25 000 Euro sind für die Kindertagesstätte Gustav-Groß-Straße in Reutlingen und das Kinderhaus Pestalozzistraße in Reutlingen vorgesehen. 50 000 Euro erhält außerdem die Kinderkrippe Villa Kunterbunt in Reutlingen.

"Ich freue mich, dass der Bund die gute Arbeit in den Einrichtungen im Kreis anerkennt und ihre Weiterentwicklung auch finanziell unterstützt", erklärt Donth. Die deutsche Sprache sei Voraussetzung für Integration, deshalb sei es richtig, so früh wie möglich Sprachdefizite abzubauen.

Das Bundesprogramm war zunächst von 2011 bis 2014 angelegt und mit insgesamt 400 Millionen Euro ausgestattet gewesen. Ab 2015 plant der Bund eine weitere Initiative zur sprachlichen Bildung. Diese soll auf den Erkenntnissen der Evaluation und des Eckpunkteprozesses des laufenden Programms aufbauen. Aus diesem Grund wird das Programm "Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" zunächst um ein weiteres Jahr bis zum 31. Dezember 2015 verlängert, um es dann gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Ländern und Kommunen nachhaltig weiterzuentwickeln.

Dafür stellt der Bund, wie Michael Donth gestern mitteilte, zusätzlich rund 100 Millionen Euro jährlich zur Verfügung und investiert damit erneut in die qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung.

Das Bundesprogramm, so Donth, will dazu beitragen, allen Kindern unabhängig von Herkunft und sozialen Rahmenbedingungen frühe Chancen auf Bildung und Teilhabe zu gewährleisten. In Schwerpunkt-Kitas soll das sprachliche Bildungsangebot insbesondere für Kinder unter drei Jahren, Kinder aus bildungsfernen Familien und aus Familien mit Migrationshintergrund verbessert werden. Aufgabe der Fachkräfte in den Schwerpunkt-Kitas ist es, eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung und Begleitung der Kinder insbesondere in den ersten drei Lebensjahren in der Konzeption der Einrichtung zu verankern.

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