Wahlkampf Brandschutz, Kontinuität und Fachkräftemangel

Die SPD-Kandidaten Rebecca Hummel und Dr. Martin Rosemann ließen sich die Produktionsabläufe bei Minimax zeigen.
Die SPD-Kandidaten Rebecca Hummel und Dr. Martin Rosemann ließen sich die Produktionsabläufe bei Minimax zeigen. © Foto: Privat
Bad Urach / swp 15.09.2017

Die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Reutlingen, Rebecca Hummel, besuchte kürzlich mit dem Tübinger Bundestagsabgeordneten und -kandidaten, Dr. Martin Rosemann, das Unternehmen Minimax Mobile Services in Bad Urach. Dort erfuhren sie mehr über den Brandschutz sowie die Herausforderungen, vor der diese Branche steht. Am Gespräch nahmen der Geschäftsführer Ronald Stephan, der Vertriebsleiter Christian Breeck und Manuel Stäublin teil.

Die MinimaxViking Gruppe, zu der auch die Minimax Mobile Services gehört, erlebte in den letzten Jahren mehrere Investorenwechsel. Rebecca Hummel sagte dazu: „Bemerkenswert, dass sich trotz Investorenwechsel kaum etwas verändert hat.“ Zur Arbeitskräftegewinnung und -sicherung wollte Rebecca Hummel außerdem wissen, wie Minimax Mobile Services in Bad Urach mit wirtschaftlichen Problemen umgehe.

Minimax habe auch in Krisenzeiten mit einem konstanten Fokus auf Standortsicherung unter Aufrechterhaltung von Produktion, Verwaltung, sowie der Qualitätsführerschaft reagiert, so die Auskunft. Tatsächlich ist das Unternehmen heute solide aufgestellt und stolz auf die Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebsangehörigkeit beträgt 17 Jahre.

Auch im Brandschutz, einer sehr spezifischen Branche, besteht Fachkräftemangel. Rebecca Hummel und Martin Rosemann interessierten sich dafür, wie das Unternehmen damit umgeht. „Wir möchten eine hochwertige Ausbildung anbieten, deshalb beschränken wir die Zahl der Auszubildenden auf drei pro Jahrgang“, sagte Stäublin. Zurzeit sind zehn Auszubildende im kaufmännischen Bereich und der Lagerlogistik tätig. In Bad Urach existiert auch die Minimax Brandschutzakademie, die nicht nur für die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter genutzt wird, sondern auch Kunden zur Verfügung steht. Zum Beispiel kann man sich zum Brandschutzhelfer, Brandschutzbeauftragten oder Brandschutzmanager ausbilden lassen.

Martin Rosemann fragte nach: „Wie bewerten Sie den Standort von Minimax in Bad Urach?“ Einen großen positiven Einfluss hätten die Mitarbeiter, die selbst in Krisenzeiten immer zu Minimax hielten, so die Antwort. Die einzigen Problemfelder seien derzeit der Fachkräftemangel sowie die ÖPNV-Anbindungen, die verbessert werden könnten, damit auch Mitarbeiter ohne eigenes Fahrzeug bessere Möglichkeiten hätten, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Rebecca Hummel und Martin Rosemann hatten nach dem Gespräch noch die Möglichkeit, bei einer Betriebsführung den Produktionsablauf des Unternehmens kennenzulernen.