Riedlingen Zwiefalterin ist Jahrgangsbeste

Oberstudiendirektor Georg Knapp umrahmt von den beiden Besten des Abiturjahrgangs 2018 Sabrina Hanßen aus Gossenzugen und Jannik Schmid aus Huldstetten. Foto: Waltraud Wolf
Oberstudiendirektor Georg Knapp umrahmt von den beiden Besten des Abiturjahrgangs 2018 Sabrina Hanßen aus Gossenzugen und Jannik Schmid aus Huldstetten. Foto: Waltraud Wolf © Foto: Waltraud Wolf
Von Waltraud Wolf 10.07.2018

Die Besten des diesjährigen Abitur-Jahrgangs am Kreisgymnasium Riedlingen kommen aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung. Mit der Traum-Note 1,1 hat Sabrina  Hanßen aus dem Zwiefalter Ortsteil Gossenzugen die Reifeprüfung abgelegt, Jannik Schmid aus Huldstetten mit der Note 1,2. Beide werden von der Schule für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen, wie Oberstudiendirektor Georg Knapp beim Abi-Ball am Samstag in der Rentalhalle in Zwiefalten bekannt gab.

„Wir sind stolz auf euch und freuen uns über diese herausragenden Ergebnisse und natürlich über alle, die heute das Reifezeugnis erhalten“, sagte der scheidende Schulleiter auch zu den weiteren Schulpreis-Trägern Simone Möhrle, Johanna Klaiber, Stefan Hölz, Alina Knaupp mit einem Schnitt von 1,3 und Paul Groß mit 1,4.

Jahrgangsbeste Sabrina Hanßen durfte außerdem den Preis des Landkreises Biberach im Fach Deutsch entgegen nehmen, wie auch den Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für besondere Leistungen im Fach Chemie. Jannik Schmids Name wurde zudem bei der Auslobung des Preises der Industrie- und Handelskammer Ulm für beste Abiturleistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern aufgerufen. Corinna Schmid aus Hayingen erhielt zwei Preise, den des Landkreises Biberach im Fach katholische Religion und den der Stadt Riedlingen im Fach Physik. Die weiteren erfolgreichen Abiturienten aus dem Verbreitungsgebiet sind: Florian Bisinger, Pfronstetten-Geisingen, Vanessa Karg und Emma  Mijic aus Zwiefalten, Pia Kinzelmann und Sarah Schwegler aus Indelhausen, Sebastian Raach, Aichelau, und Sarah Renner aus Huldstetten.

Von den 111 angetretenen Abiturienten haben 110 die Reifeprüfung bestanden, 30 von ihnen mit einer 1 vor dem Komma. Der Notendurchschnitt insgesamt liegt bei 2,39. Jeweils zehn Preise des Landkreises Biberach, überreicht von  Gisela Baumann, der Leiterin des Amtes für Bildung und Schulentwicklung ,und der Stadt Riedlingen, die Bürgermeister Marcus Schafft übergab, wurden für besondere Leistungen in einzelnen Fächern überreicht, wie 15 Sonderpreise zum Beispiel der neuen Bildungspartner.

Oberstudiendirektor Georg Knapp ging in seinem Grußwort in Abwandlung des Mottos der Abiturienten „AlABIn“ – in jeder Flasche steckt ein Genie“ ein und beschwor den Geist darin. Sie verfügten nun über den Geist der Bildung und es liege an ihnen, wie sie in Zukunft damit umgingen. Er hoffe, dass er sie bei der Wahl von Studium, Ausbildung oder beim Dienst in einem freiwilligen sozialen Jahr gut berate und sie nie verlassen möge und ihnen in bester Weise nutze.

Er könne den Abi-Jahrgang 2018 mit gutem Gewissen und großer Freude aus der Gymnasialzeit entlassen, betonte er nach der Zeugnisausgabe, die er auch für ein persönliches Wort nutzte. Für ihn sei die Übergabe der Abiturzeugnisse immer ein besonderer Moment. „Da schwingt eine aus der Tiefe des Herzens kommende, große pädagogische und auch persönliche Freude mit“, hielt er fest und weil er Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht, diesmal auch ein Wermutstropfen.

Scheffelpreis-Trägerin Simone Möhrle zog ein Resümee über die vergangenen acht Jahre. Sie erinnerte an besondere Höhepunkte, wie das Projekt „antike Welt“, Schullandheim, Frankreich-Austausch, BOGY und die Studienfahrten. Dank dieser Aktivitäten sei die Stufe immer enger zusammengewachsen und ihre Gemeinschaft  gestärkt worden. Der Abi-Ball schenkte ihr aber auch Gelegenheit, all jenen Dank zu sagen, „die uns unsere Schulzeit so schön und unvergesslich gemacht haben“: Sekretärinnen, Hausmeister, Schulleitung und vor allem die unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen: „Ohne Sie hätten wir das Abitur nie gemeistert!“ Und sie vergaß auch die Eltern als Motivations-Geber nicht und den Elternbeirat, der mit Verbesserungen zur Optimierung des Schullebens beigetragen habe. Für ihn sprachen die Vorsitzende Veronika Bobke und ihre Stellvertreterin Simone Schwarz, die nach einem befreienden „geschafft“ an Schüler, Lehrer und Eltern betonten, der Wert von Bildung könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.  Sie stärke das Selbstbewusstsein und helfe, richtige Entscheidungen zu treffen. Sie wünschten den Abiturienten „alles erdenklich Gute, Erfolg, ein gutes Netzwerk für optimale Kommunikation und Glück“. Mit einem Zitat von Steve Jobs empfahlen sie die Berufswahl: „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist, diese zu lieben“.

Musikalisch geprägt vom Chor der Abiturienten, aber auch einem Bläserensemble war der unterhaltende Teil des Abends, in dessen viel beachtetem Mittelpunkt selbstverständlich die Zeugnisausgabe stand, nachdem alle Schülerinnen und Schüler zu ausgewählter Musik über den  roten Teppich zur Bühne schritten.

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