Region Zuschüsse für Ölmühle, Webcams und Erlebnispfad

EB/UB 21.03.2016

Das Förderprogramm "Biosphärengebiet Schwäbische Alb" unterstützt jährlich pfiffige und nachhaltige Projekte in der Region. Der Beirat des Vereins "Biosphärengebiet Schwäbische Alb" hat am Freitag in Hayingen grünes Licht für 22 Projektanträge aus den Handlungsfeldern Bildung für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltige Regionalentwicklung, Historisch-kulturelles Erbe, Biodiversität und Forschung sowie Öffentlichkeitsarbeit gegeben.

Die rund 268 000 Euro Fördermittel können somit Investitionen im Biosphärengebiet in Höhe von 455 000 Euro anstoßen. "Mit diesem Ja haben seit 2008 mehr als zwei Millionen Euro Fördermittel und Gesamtinvestitionen von über 3,8 Millionen Euro die nachhaltige Entwicklung der Region vorangebracht", so der Vereins- und Beiratsvorsitzende Landrat Thomas Reumann.

Über das Okay des Vereins freuen sich aus unserem Verbreitungsgebiet fünf Antragssteller: Traudl Brunner, Hayingen, bekommt für die Einrichtung einer Spiel- und Lernscheune 6010 Euro. Die Interessensgemeinschaft "Unser Dorf hat Zukunft", Apfelstetten, will einen Heckenerlebnispfad gestalten. Das Vorhaben ist mit Kosten in Höhe von 24 560 Euro veranschlagt. Die Apfelstetter erhalten dafür einen Zuschuss von 20 416 Euro. Die Entwicklung einer Blütenmischung aus dem Biosphärengebiet steht beim Verein Blumenwiesen-Alb, Engstingen, auf der Liste. Dafür gibt es aus dem Biosphärentopf 5576 Euro. Auch die Stadt Münsingen erhält Geld: Im Biosphärengebiet sollen künftig Webcams Infos ins Internet liefern. 19 480 Euro kostet das Projekt, 9740 gibt es als Zuschuss. Der Auinger Landwirt Thomas Weibler will eine Ölmühle anschaffen, bekommt dafür und für die Internetpräsentation 3433 Euro.