Zwiefalten ZfP Südwürttemberg stärkt regionale Verantwortung

Zwiefalten / swp 12.07.2018

Um seine Unternehmensstruktur an die Herausforderungen der Zukunft anzupassen, hat das ZfP Südwürttemberg Regionaldirektionen benannt. Drei Leitungsduos tragen künftig die regionale Verantwortung und sollen die intensive Zusammenarbeit von Kliniken, Wohnheime und Ambulanten Einrichtungen vor Ort stärken. Für die Region Alb-Neckar sind Prof. Dr. Gerhard Längle und Dieter Haug zuständig.

Die Anforderungen an eine hochwertige psychiatrische Versorgung werden immer komplexer. Der Übergang zwischen ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen soll für die Patienten so einfach wie möglich sein, neue Formen wie die aufsuchende Behandlung sind auf dem Vormarsch. All dies erfordert eine enge Zusammenarbeit von Einrichtungen und Mitarbeitenden innerhalb der rund 20 Standorte des ZfP Südwürttemberg, heißt es in einer Mitteilung.

Um die Abläufe vor Ort noch besser koordinieren zu können, wurde die Verantwortung in dem Sozial- und Gesundheitsunternehmen, dessen Versorgungsgebiet von Stuttgart bis zum Bodensee reicht, neu verteilt. Künftig hat jede der drei Versorgungsregionen des ZfP Südwürttemberg ein regionales Leitungsduo. „Somit bestehen bei der Versorgung der Patienten mit komplexem Hilfebedarf intensivierte Verknüpfungsmöglichkeiten – über die Sozialsystemgrenzen hinweg und aus einer Hand“, erklärt Geschäftsführer Dr. Dieter Grupp. Für die Versorgungsregion Alb-Neckar, die die Landkreise Reutlingen, Esslingen und Tübingen umfasst, sind Professor Dr. Gerhard Längle und Dieter Haug verantwortlich. Zur Region gehören die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit Standorten in Zwiefalten, Münsingen, Engstingen und Reutlingen, Angebote aus dem Bereich Arbeit und Wohnen sowie eine Klinik für Forensische Psychiatrie.

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