Mariaberg Welthits mit eigener Handschrift Beat Brothers: Konzert mit Klassikern der Rock- und Popgeschichte

Konzert in der Sport- und Festhalle in Mariaberg: Die Band "Beat Brothers" begeisterte das Publikum. Foto: Privat
Konzert in der Sport- und Festhalle in Mariaberg: Die Band "Beat Brothers" begeisterte das Publikum. Foto: Privat
Mariaberg / SWP 05.04.2013
Energie und Partylaune versprühen die vier Vollblutmusiker der Beat Brothers vom ersten Akkord an. Die Band trat jetzt in der Festhalle Mariaberg auf.

Leadsänger und Bassist Franz Matejcek bringt das Publikum aus dem Stand zum Mitklatschen und Singen. Authentischer Gitarrensound und Gute-Laune-Rock sorgen für eine positiv geladene Stimmung. Knapp drei Stunden lang - mit Pause - gab es live gespielte Welthits der 60er und 70er Jahre zu hören.

Vier quirlige Jungs in Anzügen betreten die Bühne. Sie starten mit Jerry Lee Lewis "Great Balls of Fire".

Alle Beat Brothers können singen. Solo und im Chor. Der Beatles-Song "Hes a real Nowhere Man" startet mit vierstimmigem Gesang. Die Band interpretiert mit schwungvollen Bassläufen und spannungsgeladenen Harmonien.

Es herrscht ausgelassene Stimmung: "I wanna hold your hand", "Twist and shout", "Go - go Johnny go", "California Dreamin": Die Liste bekannter Hits scheint unendlich.

Bei einigen Nummern übernimmt Schlagzeuger Arno Matejcek den Leadgesang - eine reife Leistung, die das Publikum mit frenetischem Anfeuern unterstützt. Mit voller Wucht landet er den Hit "Back in the USSR". Den Rolling-Stones Hit "I cant get no Satisfaction!" singt jeder mit. Mit einem Break fällt der Takt in einen Half-Time-Blues. Die Musiker improvisieren über dem Gesang des gestikulierenden Publikums. "Man darf so gutgemachte und bekannte Musik nicht einfach nur nachspielen - man muss auch eigene Ideen haben", sagt Franz Matejcek. So kommen sie beim Tin Lizzy-Stück "Boys are Back in Town" in einen modern anmutenden tanzbaren Groove, der sich dann in einem klassischen Rockgitarrensolo auflöst.

Born to be wild: Sich duellierende Gitarren auf der Bühne, Tanzen in Formation um das Publikum in Fahrt zu bekommen, ein Heavy-Metall-Solo mit lässig auf die Box gestelltem Bein und Sologitarrist Eike Walter springt mit Instrument von der Bühne. Das gesamte Repertoire an Showeinlagen der Rockstars haben die Jungs drauf. Wer sich erinnern kann, gerät unweigerlich in das Lebensgefühl der 70er Jahre und lässt es krachen.

Wohliger Gitarrensound kommt aus dem Röhrenverstärker. "Lola" von The Kinks stammt von 1970. Das stimmgewaltige Publikum kommt zur Geltung - die Musik setzt aus - die Gesänge werden mit Funky Riffs unterlegt.