Albverein Vortrag über die „Inseln der Götter“

Die Lofoten zählen zu den schönsten Gegenden der Welt.
Die Lofoten zählen zu den schönsten Gegenden der Welt. © Foto: Archiv
swp 02.01.2018

Inseln der Götter« nannten sie einst die Wikinger und National Geographic kürte die Inselgruppe zu den drei schönsten Insel-Reisezielen der Welt. 100 bis 200 Kilometer nördlich des Polarkreises erhebt sich ihre bizarre Felslandschaft vor der nordnorwegischen Küste, umspült von den stürmischen Fluten des Nordmeeres. 3,5 Milliarden Jahre altes Gestein wechselt sich ab mit karibisch anmutenden Sandstränden, urzeitlichen Seen und bunten Fischerdörfern. Der kurze Sommer zieht jeden Besucher in seinen Bann: denn wenn »der Tag auf Reisen geht«, taucht die Sonne die Inseln in ein prachtvolles Farbenspiel: die Lofoten sind einer der wenigen Orte, an dem Berge, Meer und Mitternachtssonne zusammen treffen.

Im Winter, wenn die Lofotinger wieder für sich alleine sind, gleiten die Inseln in die Polarnacht und am Himmel vollzieht sich häufig das faszinierende Lichtspektakel der Aurora Borealis - des Polarlichtes. Ab Januar dominiert der Lofotenfischfang den Archipel. Tausende Fischer gehen auf Kabeljaufang, der auf Gestellen luftgetrocknet wird und als Trockenfisch den Exportschlager der Region darstellt.

Seit mehreren Jahren bereist Tobias Kostial die Lofoten und hat diese zu seiner zweiten Heimat erkoren. In Kooperation mit der Walforscherin Heike Vester/oceansounds (in Deutschland bekannt aus dem ARD-Film »Lofoten – Inseln des Lichts«), präsentiert er nun einen Multivisionsvortrag, auf dem er den Zuschauer auf eine fotografische Reise in diese faszinierende Welt am Rande Europas entführt. Die berauschenden Bilder zeigen die Vielfalt der Inseln, lassen einen teilhaben am rauen Klima im Wechsel der Jahreszeiten und entführen den Zuschauer in die täglichen Symphonien des Lichts und in das Zusammenspiel von Meer und Fels. Sie berichten von den Menschen, die sich seit jeher mit den Naturgewalten arrangieren und ihrem Weg in die Zukunft, der eine Akrobatik zwischen verträglichem Tourismus, umweltverträglichem und artgerechtem Fischfang, dem Schutz der Fauna und Flora sowie dem Begehren der Ölindustrie darstellt. Es ergeht Einladung an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.