Region Von Jazz über Soul bis hin zu Reggae

Die begnadete Sängerin Fola Dada gastiert mit der Grooving Heart Session heute Abend in Wimsen.
Die begnadete Sängerin Fola Dada gastiert mit der Grooving Heart Session heute Abend in Wimsen. © Foto: Thorsten Dirr
Region / Von Reiner Frenz 08.06.2018

Freitag, 8. Juni

„Groove is in the Heart“ ist eine Konzertreihe, die im Jahr 2016 begonnen hat und nun auf Reisen geht: Wunderschöne Songs und eine Mixtur aus urbanen Stilen. Von Jazz-Standards über Reggae-Songs bis hin zu Soul und Rythm’n’Blues spannt sich der Bogen beim Konzert in der Wimsener Mühle, das um 20 Uhr beginnt. Klingt wild? Ist es aber keineswegs, weil diese Band in allen Stilarten überzeugt. Und natürlich Fola Dada, die begnadete Sängerin (unter anderem in der SWR Big Band), die mit ihrer stilistischen Vielseitigkeit, ihrer warmen, intensiven Stimme und ihrem Charme eine Klasse für sich ist.

Lo’Jo sind so was wie die Pioniere der World Fusion mit starkem französischen Einschlag und damit in Frankreich und darüber hinaus legendär geworden. Seit Anbeginn steht Denis Péan an der Spitze der Band, die „Argentinien, Algerien, den südfranzösischen Languedoc, die Saharawüste und Angers zusammenrücken lässt“ (ARTE). Um 20.30 Uhr treten Lo’Jo im Reutlinger franz. K auf.

Die jüngste Produktion des Musiker-Duos Ania Losinger und Mats Eser aus der Schweiz, die nach der unlängst veröffentlichten CD-Trilogie entstand, unter dem Namen „Music for an Open Space“ ist eine Konzertperformance, in der sie sich ganz dem rein akustischen Instrumentarium Xala II und Marimba/Percussion widmen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit dem lang nachklingenden Raum – wie er im Tübinger swt-KulturWerk gegeben ist. Wie Licht von Wänden und Decke zurückgeworfen wird geht der Nachhall seinen Weg und wird als unsichtbarer Mitmusiker in die Musik eingeflochten. Beginn: 21 Uhr.

Die Donots stehen seit über 22 Jahren für Punkrock, Sportgitarre und positive Message. Durch Bodenständigkeit, Weiterentwicklung und Steigerung bei jedem Album und jeder Show haben sie sich mehr verdient als nur ein anerkennendes Schulterklopfen. Trotzdem zogen sie sich auf dem Höhepunkt ihres Erfolges Ende 2016 in eine Pause zurück. Klammheimlich haben sie im eigenen Studio an neuen Songs gearbeitet, um sagen zu können: 2018 wird ein großes Jahr für die Donots. Ab 20 Uhr rocken sie das Ulmer Zelt.

Nach 45 Jahren im Musikbusiness kündigen die schottischen Celtic-Rocker Runrig ihren Abschied an und bereiten sich darauf vor, den Vorhang über das fallen zu lassen, was man eine absolute Ausnahmekarriere nennen kann. Aber bevor sie sich ein letztes Mal verbeugen, will die Band noch einmal so richtig feiern. Die Tour soll eine Feier der außerordentlichen Erfolge der Band der letzten 45 Jahre werden und gleichzeitig ein Dankeschön sein an all ihre Fans, die Runrig mit ungeheurem Enthusiasmus und einer fantastischen Treue über die Jahrzehnte begleitet haben. Konzertbeginn in der Stuttgarter Schleyer-Halle ist um 20 Uhr.

Samstag, 9. Juni

Rebeldes Mind, das sind Fabio Lentini (Vocals & Rythmguitar),Markus Beck (Vocals & Leadguitar) und Joshi Schmid (Vocals & Drums) hätten ab 19 Uhr vor der Pizzeria Lentini in der Uracher Straße in Münsingen auftreten wollen. Das Konzert wurde kurzfristig abgesagt und auf Juli verschoben.

Einmal im Jahr wird die Blaubeurer Hirschgasse zwischen  Fass und Fröhlicher Nix zur Partymeile für jung und alt! Mit dabei sind viele alte Bekannte, wie die „Südstaaten-Rocker“ Rattlesnake, „Mr. Johnny Cash aus Blaubeuren“ Hans-Jörg Autenrieth (mit und ohne Countryband), eine fröhliche Blautopf-Elfe, das Folk-Duo Carotto,  die Feschtagsmusik und diverse Kinderaktionen mit Gabi Freischlad und der „Kreativwelt“.

Torpus & The Art Directors melden sich mit ihrem dritten Album zurück, in dem die gemeinsame Vision erklingt wie nie zuvor. Etwas gitarrenlastiger und mit warmem, kratzigem Sound tönt das Album jetzt schon wie ein Klassiker. Hier und da blitzt der Spirit des 60s Rock‘n‘Roll und der Beach Boys durch und es knistert, dass es eine wahre Freude ist. Den Melodien von Frontmann Sönke Torpus und seiner Stimmvielfalt lauscht man genussvoll, vor allem dann, wenn er vom Chor seiner gesamten Band unterstützt wird. Beginn im Ulmer Zelt ist um 20 Uhr.

Schon ihre musikalische Laufbahn begann kometenhaft: 257 Tage nach ihrem Solodebüt wurde sie mit dem Echo belohnt, das zweite Album ging sofort unter die Top 3 der Charts – aber ihr Meisterstück lieferte Vanessa Mai mit ihrer ersten Tour ab, die mit einem umjubelten Konzert in Zürich zu Ende ging. Mit einer neuen spektakulären Bühnenshow wird Vanessa Mai heuer in 15 Städten in Deutschland live das Publikum begeistern. So ab 20 Uhr in der Stuttgarter Porsche-Arena.

Mit über fünf Millionen verkauften Tonträgern gehört Adel Tawil zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart und wurde mehrfach mit dem Echo ausgezeichnet, unter anderem in den Kategorien „Erfolgreichster Künstler Rock/Pop National“ sowie „Bester Live Act National“. 2017 veröffentlichte der Berliner Sänger, Songschreiber und Produzent sein Nr.1 Album „so schön anders“ mit dem er in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tour geht. Ab 20 Uhr ist er auf der Freilichtbühne am Stuttgarter Killesberg zu erleben.

Montag, 11. Juni

Zu den regelmäßigen Poetry Slams im Reutlinger Kulturzentrum franz. K gesellt sich diesen Dienstag mal wieder der „Songwriter-Slam“. Während bei „Poesie & Pommes“ sonst reine Wortkünstler auf der Bühne stehen, treten an diesem Abend bis zu acht Liedermacher/Singer-Songwriter auf und stellen sich einem ehrenvollen MusikerInnenwettstreit. Egal ob Gitarre, Klavier oder elektronische Samples – wer am Ende die Trophäe mit nach Hause nimmt, entscheidet einzig das Publikum. Moderiert wird die 79. Ausgabe von Poesie und Pommes von Jochen Weeber. Beginn: 20 Uhr.

Donnerstag, 14. Juni

Ganz im Stil von Neil Young & Crazy Horse bringt Powerfinger sowohl Neils elektrische Kracher der letzten 40 Jahre als auch die akustischen Perlen auf die Bühne, Songs von „Heart of gold“ über „Cinnamon girl“ und „Like a hurricane“ bis hin zu „Rocking in the free world“. Beginn im Tübinger Sudhaus-Biergarten ist um 20 Uhr.

Kantiger Gesang, instrumentale „Fire-Power“, Bärte und unbändige Energie sind die Markenzeichen der Belfaster Band The Rapparees. Als Zuschauer spürt man, das alles, was brodelnd daher kommt und Glücksgefühle auslöst, lange gereift ist und Tiefgang hat. „Rough and ready“ wird ihre Art zu spielen in ihrer Heimat genannt. Mit Rückgrat, Selbstbewusstsein und Stolz für ihre Subkultur bringen sie ab 20 Uhr im Ulmer Zelt einen typisch irischen Sound auf die Bühne.

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