1329 wurde erstmals die Wimsener Mühle als Mahlmühle (Bann-Mühle) des Benediktinerklosters Zwiefalten erwähnt. Unter der Regie eines Förderkreises wurde in fast 20 Jahren mit vielfältiger großartiger Unterstützung die Sanierung der Mühle organisiert und anschließend eine kulturelle Nutzung ermöglicht.

"In der Wimsener Mühle wird heute Kultur vom Feinsten geboten" freute sich der Förderkreisvorsitzende Robert Riehle. 2015 hat der Kulturkreis unter Leitung von Didi Schrade bereits das 10. Kulturprogramm aufgestellt. "Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung", lobte Riehle. Im Bericht des Vorsitzenden informierte Riehle über aktuell geplante Verbesserungen der Beleuchtung in der Mühle, den Einbau einer Überwachungskamera und die Sanierung des Eingangsbereichs. Die Präsentationstechnik im Raum der Höhlenforscher wurde gerade modernisiert. Zurzeit werden Entwürfe für Plakate, welche Hintergründe der Mühle erläutern, erarbeitet und diskutiert. Kassier Hans Braunger verlas den Kassenbericht und erläuterte differenziert auch die Einnahmen und Ausgaben im ideellen Bereich, dem Zweckbetrieb und dem Wirtschaftsbetrieb. Die Ergebnisse profitieren davon, dass alle Leistungen ehrenamtlich erbracht wurden und somit keine Personalkosten entstanden sind.

Auch diese beachtliche Leistung wurde von mehreren Seiten gelobt. Nach dem einwandfreien Bericht der Kassenprüfer folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Auch der Tagesordnungspunkt Wahlen wurde reibungslos abgewickelt. Die gesamte Führungsmannschaft wurde auf weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Nach dem Tod von Doreen Riederer und dem Ausscheiden von Eberhard Hausch wurden mit Kevin Dorner und Matthias Henne die neugewählten Bürgermeister der Stadt Hayingen beziehungsweise der Gemeinde Zwiefalten neu in den Beirat des Förderkreises gewählt.

"Ich bitte um eine weitere gute Zusammenarbeit im Sinne des gemeinsamen Interesses zum Erhalt der Wimsener Mühle", führte Robert Riehle aus. Baron Roland von Saint-André freute sich über die großartige Unterstützung des Kleinods Wimsener Mühle und erklärte: "Mit dem Kulturprogramm auf internationaler Ebene und weiteren attraktiven Veranstaltungen wird ein Beitrag geleistet zum Erhalt von Wimsen und Ehrenfels für die Region".