Sonnenbühl Urkunden für die ehrenamtliche Hilfe

Insgesamt 16 Jugendliche erhielten jetzt eine Urkunde für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Verbindung mit dem Sonnenbühler JES-Projekt. Foto: Privat
Insgesamt 16 Jugendliche erhielten jetzt eine Urkunde für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Verbindung mit dem Sonnenbühler JES-Projekt. Foto: Privat
EB 26.10.2012
16 Jugendliche wurden jetzt in der Gemeinde Sonnenbühl geehrt. Die Gemeinde ist seit 2008 ausgewiesene JES-Gemeinde (Jugend engagiert sich).

In einer gemeinsamen Feier wurden 16 JES-ler aus Sonnenbühl durch Bürgermeister Uwe Morgenstern geehrt. Die Gemeinde Sonnenbühl ist seit 2008 ausgewiesene JES-Gemeinde, die mit der Marke jes (Jugend-engagiert-sich) eigenständig Projekte durchführen darf. Die Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass für eine Gemeinde ehrenamtliche Arbeit von Jugendlichen geleistet wird. Das kann in unterschiedlichen Bereichen geschehen mit mindestens 40 Stunden Einsatz von Seiten der Jugendlichen. Sie werden mit einer Urkunde geehrt, die sie zum Beispiel bei Bewerbungen vorlegen oder ihrem Schulzeugnis beilegen können.

Im Rahmen der Feierstunde, die kürzlich im Rathaus stattfand, erhielten Jessica Eissler, Marie Haid, Tamara Hübner, Atilla Kraus, Mike Lamparter, Max Lipp, Yvonne Sauer, Domenic Scheibner, Melanie Schöneborn, Natalie Schrägle, Markus Schwarz, Rosalie Marie Vanidestine, Katherina Wessel-Bothe, Carina Möck, Johannes Bez und Ludwig Bez ihre Urkunden. Überreicht wurden diese von Bürgermeister Uwe Morgenstern, der Jugendbeauftragten der Gemeinde Sonnenbühl, Sandra Bühler, sowie Museumsleiterin Anna Barkefeld.

Unter anderem wurde bei folgenden Projekten mitgearbeitet: Figurentheater, Osterei-Museum, Renovierung der Steinbühlhalle Undingen, Vandalismusbeseitigung in Undingen, XXL-Kickers und dem Sonnenbühler Ferienprogramm.

Es ist wichtig, dieses außergewöhnliche Engagement auch zu würdigen, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren. Bürgermeister Uwe Morgenstern dankte den Jugendlichen ausdrücklich für Ihr gemeinnütziges Engagement, welches ein gutes Beispiel für andere gibt. Insgesamt wurden bei den Projekten der Jugendarbeit 829 Stunden und für das Ostereimuseum 273 Stunden ehrenamtlicher Arbeit durch die Jugendlichen geleistet.

Sandra Bühler, die seit Juli dieses Jahres die neue Jugendbeauftragte der Gemeinde Sonnenbühl ist, lobte ebenfalls das außergewöhnliche, nicht selbstverständliche Engagement der Jugendlichen. Sie möchte JES-Projekte gemeinsam mit den Jugendlichen auf den Weg bringen. Anna Barkefeld merkte an, dass die Begeisterung, mit der die jungen Leute sich einsetzen und durchhalten, sehr lobenswert ist. Sie betonte, dass bereits sieben JES-Projekte im Osterei-Museum umgesetzt wurden.