Engstingen Sanierung startet im April

Das Obergeschoss im „E-Bau“ der Freibühlschule wird komplett saniert. Die Gemeinde erhält dafür einen Zuschuss in Höhe von 539 000 Euro.
Das Obergeschoss im „E-Bau“ der Freibühlschule wird komplett saniert. Die Gemeinde erhält dafür einen Zuschuss in Höhe von 539 000 Euro. © Foto: Ralf Ott
Engstingen / Von Ralf Ott 22.06.2018

Die Ampel für die Sanierung des Obergeschosses im „Hauswirtschaftsgebäude E“ der Freibühlschule steht auf Grün. In der jüngsten Gemeinderatssitzung teilte Bürgermeister Mario Storz mit, dass die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von insgesamt 539 000 Euro für das Projekt erhält. 359 000 Euro stammen vom Bund aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz zur Schulsanierung und weitere 180 000 Euro fließen aus dem Ausgleichsstock nach Engstingen. „Das ist eine stolze Summe und natürlich eine sehr gute Nachricht“, freute sich Storz. Allerdings verzögert sich der ursprünglich geplante Zeitablauf, da erst mit den jetzt vorliegenden Zuschussbescheiden die Ausschreibung der notwendigen Arbeiten erfolgen kann. „Die angedachte Fertigstellung im Februar kommenden Jahres lässt sich nicht realisieren“, sagte der Ratschef. „Hätten wir richtig Druck gemacht, hätten es eventuell zwar funktioniert, aber sicherlich zu höheren Preisen“, fügte er hinzu. Nach derzeitiger Kostenberechnung sind für die Gesamtmaßnahme 979 000 Euro veranschlagt. In dem 1964 errichteten Gebäude wird im Obergeschoss die Schulküche komplett erneuert, erläuterte der Engstinger Architekt Uwe Seiferth dem Gemeinderat. Dabei wird die L-Form beibehalten, eine der vier Gruppen jedoch barrierefrei gestaltet. Die Vorratsräume bleiben bestehen, der Unterrichtsraum wird mit EDV ausgestattet. Das Dach erhält eine neue Wärmedämmung, der Fußboden wird erneuert und die Wände neu gestrichen. Neben dem Einbau eines behindertengerechten WCs sorgt die Installation einer Rampe als barrierefreier Zugang an der Außenseite für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben. „Damit erhalten wir zugleich einen zweiten Rettungsweg“, sagte Seiferth. Durch eine Brandwand mit Tür und Verglasung werden die beiden Geschosse voneinander getrennt.

Installiert wird in Verbindung mit der Erneuerung der Elektrik auch eine Brandmeldeanlage, eine Notfallwarnanlage und ein Hausalarm, so Seiferth. Im Erdgeschoss erhält das Hauswirtschaftsgebäude ein neues WC – zudem werden die Wasserleitungen und die Abwasserrohre erneuert, da diese bereits seit einiger Zeit schadhaft sind.

Schulleiterin Dorothea Koch nannte „April“ als bestes Startdatum für die geplanten Sanierungsarbeiten. Die Schüler könnten sich dann auf die Theorie konzentrieren und in anderen Klassenzimmern unterrichtet werden. Einstimmig beauftragte das Gremium die Architektengemeinschaft Keppler/Seiferth mit der Ausschreibung der einzelnen Gewerke.

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