Pfronstetten Poststelle kommt nicht ins Bürgerbüro

Der Umbau im Pfronstetter Rathaus geht nach einer kurzen Unterbrechung mit Nachdruck weiter. Der Gemeinderat vergab in seiner letzten Sitzung diverse Gewerke.
Der Umbau im Pfronstetter Rathaus geht nach einer kurzen Unterbrechung mit Nachdruck weiter. Der Gemeinderat vergab in seiner letzten Sitzung diverse Gewerke. © Foto: Jürgen Kühnemund
Pfronstetten / Jürgen Kühnemund 16.06.2018

Das fehlende Eichenholz für die Kreuzstöcke der Fensterrahmen hatte für eine Pause auf der Baustelle im Rathaus gesorgt. Die Fensterrahmen sind eingebaut und damit es mit Nachdruck weitergeht, vergab der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gleich eine ganze Reihe von Gewerken.

Die Verwaltung hatte schon im Vorfeld die Estricharbeiten an die Firma RN Estriche aus Lichtenstein für die Summe von rund 3500 Euro vergeben. Der Gemeinderat gab für die Putz- und Trockenbauarbeiten der Firma Frank Sommer aus Hohenstein den Zuschlag. Das Angebot beläuft sich auf 13 182,09 Euro und umfasst den Putz an den Innenwänden, hier insbesondere den unteren Bereich, der durch die Tieferlegung sichtbar wurde, sowie die abgehängten Decken, in die sowohl die Beleuchtung als auch die Beheizung integriert werden sollen. Anschließend ging es um die Möblierung der beiden Büroräume im Erdgeschoss. Für das kleinere etwa 17 Quadratmeter große Büro bedarf es keiner neuen Möbel, denn Josef Herter, der aus dem Obergeschoss umzieht, nimmt sein Mobiliar mit. Anders sieht es beim 27,1 Quadratmeter großen Bürgerbüro aus. Dabei hatte Bürgermeister Reinhold Teufel Dennis Rudolf, der künftig im Bürgerbüro sitzt, drei Angebote  vorgelegt, allerdings ohne Nennung der Preise. Dabei votierte der für die günstigste Variante. „Bei uns wird einfach die Sparsamkeit gelebt“, kommentierte der Schultes diese Entscheidung.

Vorgesehen sind eine Theke, an der einfache Anfragen abgehandelt werden sollen, sowie zwei Büroarbeitsplätze. An der Wand zum anderen Büro hin ist ein großer Aktenschrank geplant. Die Theke selbst soll ebenfalls als Aktenablage genutzt werden können, ebenso wie ein niedrigeres Sideboard an der Wand zum Flur. Das Angebot der Firma Meinlschmidt aus Balingen war mit 9085,89 Euro das kostengünstigste Angebot.

Für Ernst Störkle war mit Blick auf einen mögliche Poststelle im Rathaus, die Theke etwas zu hoch ausgefallen. „Da kommen auch große Pakete“. Doch Bürgermeister Reinhold Teufel winkte ab. Falls die Gemeinde den Zuschlag bekommen sollte, will er die Poststelle nicht im Bürgerbüro unterbringen, sondern im Vorraum zum Ausgang hin.

Der Gemeinderat stimmte einmütig für die Vergabe an Meinlschmidt in Balingen.

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