Rockpopjazz Neue Konzertreihe mit Philipp Tress

Nazareth rocken heute das Ulmer Zelt.
Nazareth rocken heute das Ulmer Zelt. © Foto: Archiv
Region / Reiner Frenz 22.06.2018

Freitag, 22. Juni

Außergewöhnliche Stimmen zu Gast im Café Haag in Tübingen: Die neue Konzertreihe von und mit dem aus Münsingen stammenden Gitarristen Philipp Tress featured in regelmäßigen Abständen Sänger/innen der Extraklasse. Begleitet werden die namhaften Künstler von einer Band, die mit enormer Spielfreude großartige Songs von Soul über Blues bis Americana zelebriert. Als ersten Gast begrüßt  Tress  ab 20 Uhr den Sänger und Gitarristen Thomas „Gaz“ Brodbeck, seit 40 Jahren eine feste Größe in der süddeutschen Musikszene. Bekannt unter anderem mit der Band Dr. Mablues, stand er beim renommierten Montreux Jazz Festival und als Support von Joe Cocker und Wilson Pickett auf der Bühne.

Voxxclub sind mit den Sängern Michi, Christian, Flo, Bini und Stefan neben der erfolgreichsten wohl auch die sympathischste Band der neuen VolXmusik. Mit ihrem Mix aus ihren fünf studierten Stimmen, dem a capella, einer musikalischen Mischung aus Pop, HipHop und Volksmusik entwickelten sie einen neuen, eigenen Sound. Ab 20 Uhr stehen sie im LKA/Longhorn in Stuttgart auf der Bühne.

Hardrock der ersten Generation: Mit über 30 Millionen verkauften Alben prägte Nazareth das Genre und legten den Grundstein des Heavy Metal. Der schnörkellose Heavy Sound von Millionenhits wie „This flight tonight“ oder „Love Hurts“ verschaffte ihnen weltweite Bekanntheit und Kultstatus. Nachdem es in den 80ern etwas ruhiger um die Band wurde, starteten sie 2014 wieder voll durch und touren um die Welt. Heute rocken sie ab 20 Uhr das Ulmer Zelt.

Samstag, 23. Juni

Meret Becker schreibt neben ihrer Schauspielkarriere (u.a. „Tatort“) Konzeptalben. Sie begibt sich in eigene Welten, die sich um Realitätsverschiebungen, Vergänglichkeit, die Liebe zu menschlichen Fehlern und unstillbare Sehnsüchte drehen. Im Laufe der Jahre kreierte sie ihren eigenen kleinen Klangkosmos, dem man seine Ursprünge im Berliner Varieté sowie den Cabarets anhört. Sphärisch, bildhaft und mit singender Säge beweint erschuf sie ihr eigenes Paralleluniversum, bestehend aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern, eines, das schon lange in ihr schlummerte und in das sie nun ab 20 Uhr im Ulmer Zelt einen Einblick gewährt.

Sonntag, 24. Juni

Gemeinsam mit hochkarätigen Jazzmusikern aus der Region (Thomas Horstmann, E-Gitarre und Elektronik und Peter Schönfeld, Bass und Elektronik) überschreitet das Ensemble Phorminx mit zwei Ensembleimprovisationen die Grenze von komponierter zu improvisierter Musik. Das Konzeptstück „Together I“ von Volker Blumenthaler bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation und erklingt ebenso als Uraufführung wie die aktuellste Komposition „Blanco y Verde“ Nicolaus A. Hubers, die für das Ensemble entstanden ist. Beginn im Tübinger Sudhaus ist um 19.30 Uhr.

Mittwoch, 27. Juni

Choriosity ist der mitgliederstärkste Popchor in der Region; durchschnittlich 100 Sängerinnen und Sänger kommen jeden Dienstag im Café Jam des CVJM zusammen, um moderne Popsongs zu singen.  Die Besucher im Ulmer Roxy erwartet ab 19.30 Uhr ein komplett neues Programm, das von aktuellen Radio-Ohrwürmern wie „No Roots“, über bekannte Klassiker wie „Man in the Mirror“ bis hin zu gefühlsvollen Balladen von Coldplay reicht.

Die Band ohne Band. Naturally 7 gelten bereits seit vielen Jahren als eine der besten A-Capella-Gruppen der Welt. Der volle Band- und Orchester-Sound, den sie auf der Bühne produzieren, kommt ausschließlich aus ihren Stimmen. Spätestens seit ihren drei Welt-Tourneen mit Superstar Michael Bublé sind sie in der Szene ein Begriff. Ihr Stimmenarrangement und das einzigartige Talent, Musikinstrumente damit zu imitieren, sorgt für ein außergewöhnliches Hörerlebnis voller Harmonie. Beginn im Ulmer Zelt ist um 20 Uhr.

Donnerstag, 28. Juni

Hot Lava wurde 1987 von Helmut Schäfer (Reutlingen), Schlagzeug; José Tejada (Colombia), Bass und Gesang; und Steve Leiner (Paris/Seattle), Gitarre, Keyboard und Gesang gegründet. Druckvolle, schnelle Rockmusik stand von Anfang an im Vordergrund, verbunden mit Reggae Einflüssen. Ab 20 Uhr spielt das Trio im Tübinger Sudhaus-Biergarten.

Mit unendlich viel Gefühl erfüllt Anna Depenbusch den Raum. Sie flüstert und pfeift, sie streichelt, bebt, spottet und berührt. Und manchmal, wie in der dynamischen „Haifischbarpolka“, huschen plötzlich flackernde Bilder vom Cabaret der zwanziger Jahre vorbei. Dann scheint sich das Klavier unter Annas Fingern zu biegen und zu atmen wie ein Akkordeon. Die preisgekrönte Hamburger Liedermacherin ist eine poetische Geschichtenerzählerin und Meisterin der Brüche. Sie formt Geschichten aus Wahrheiten, Phantasie und Ironie. Sie schlüpft in die Rolle der Verliebten, der Verletzen, der Träumerin und Beobachterin. Alleine auf der Bühne präsentiert sie ab 20 Uhr im Ulmer Zelt ihr neues Solo-Programm „Anna Depenbusch in schwarz-weiß – Solo am Klavier“, als Chansonnière, Erzählerin und spannende Unerhalterin – direkt, intim und sehr persönlich.

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