Bis heute bringen die Hayinger Forstmitarbeiter für ihre Arbeit die eigenen Sägen mit, erhalten dafür eine Entschädigung. Jetzt aber seien die Mitarbeiter auf die Stadt zugekommen mit der Bitte, Betriebssägen anzuschaffen, informierte Bürgermeister Kevin Dorner den Gemeinderat. Kämmerer Manuel Reiner bezifferte die Ausgaben für die Entschädigung auf durchschnittlich 2525 Euro jährlich. Er hat inzwischen Angebote für sechs Sägen (drei kleine für die Entlastung, eine mittlere und zwei für das Fällen großer Bäume) eingeholt. Das günstigste Angebot für Sägen der Marke Stihl belief sich auf 5500 Euro. Aus Abschreibung und Unterhaltungskosten errechnete Reiner einen jährlichen Aufwand für die Stadt in Höhe von 2519 Euro, was praktisch der seitherigen Entschädigung entspricht. Dorner betonte, dass es nirgends sonst in der Stadt die Situation gebe, dass das Arbeitsmaterial mitgebracht werden müsse. Joachim Engelhart erklärte, dass es selbstverständlich sei, dass der Arbeitgeber das Arbeitsmaterial stelle. Er würde sogar noch weitergehen, schließlich würden die Waldarbeiter mit ihren Privatfahrzeugen in den Wald fahren. Dieses Thema werde gerade ebenfalls erörtert, antwortete der Bürgermeister. Dem Erwerb der Motorsägen wurde zugestimmt.