Münsingen Mit Kraft und musikalischer Lebendigkeit

Unter der Leitung von Dietmar Leichtle begeisterten das Schulorchester und die Drum Line dieser Tage beim Jahreskonzert in der Alenberghalle in Münsingen gemeinsam das Publikum.
Unter der Leitung von Dietmar Leichtle begeisterten das Schulorchester und die Drum Line dieser Tage beim Jahreskonzert in der Alenberghalle in Münsingen gemeinsam das Publikum. © Foto: ©Realschule Münsingen
Münsingen / swp 22.06.2018

Wieder einmal stellte die Gustav-Mesmer-Realschule dieser Tage beim Jahreskonzert des Musikprofils eindrucksvoll unter Beweis, dass sie „eine Schule voller Musik“ ist. Das Schulkonzert ist das alljährlich wiederkehrende Highlight im musikalischen Jahreskreis der Realschule, denn zu diesem Anlass können die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ihr musikalisches Können unter Beweis stellen und ihr abwechslungsreiches Repertoire zu Gehör bringen.

Den Auftakt des Konzertes musizierte in bewährter Art und Weise das klanggewaltige Schulorchester mit klassischer sinfonischer Blasmusik. Bereits nach den ersten Tönen eines „Lord of the Dance“-Medleys lauschte das Publikum konzentriert den Klängen der verschiedenen Blasinstrumente. Mit „Power Up“ und „Ancient Moon“ zeigten die jungen Musiker dann, was sowohl technisch als auch an Kraft und musikalischer Lebendigkeit in ihnen steckt. Weiter ging es mit der Bläserklasse 5, den Nachwuchsmusikern der Schule. Unter Leitung von Dorothee Mörike absolvierten die Fünftklässler ihren ersten gemeinsamen größeren Auftritt souverän und unterhielten vortrefflich mit „Imperial March“, dem „Bananaboat Song“ und „Celebration“. Hier greift die gute Zusammenarbeit der Realschule mit der örtlichen Musikschule und den Vereinen sichtlich.

Eine ruhigere, nahezu filigrane Note setzte der Schulchor mit seinem ersten Block. Feine, reine Intonation in für eine allgemeinbildende Schule ungewohnter mehrstimmiger Präzision erfreute das Publikum. Die Schüler strahlten und man sah ihnen die Freude an den Popsongs „Treat you better“, „Wenn sie tanzt“ und „Photograph“ an.

Nun wurde es lauter. Die Drum Line marschierte auf und performte in klassischer Drum Line Art verschiedene Rhythmen, immer in Kombination mit Schrittfolgen, Drehungen und in perfekter Abstimmung untereinander und mit dem Orchester, welches die Songs zu den Rhythmen musizierte. „Eye of the Tiger“ zum Einmarsch, dann ein Wechsel ins konzertante Fach mit voluminösen Konzertbecken, gefolgt von „Uptown Funk“ mit Firesticks. Es hielt niemanden mehr ruhig auf den Plätzen und auch die weiteren Rocksongs animierten das Publikum zu lauten „Bravo“-Rufen.

Den zweiten Konzertblock eröffnete dann in gewohnt souveräner Art die Schulband unter Leitung von Friedemann Lutz. Die Frontline, bestehend aus sechs Sängerinnen, überzeugte mit kraftvollem klarem Gesang und auch die Musiker an Keyboards, Gitarren, E-Bass und Schlagzeug gaben richtig Gas, zu den Songs „Castle of Glass“, „Stayin’Alive“, „Knockin’ on heavens’ Door“ und der Schwabenhymne. Und auch der Chor knüpfte, ebenfalls unter der Leitung von Friedemann Lutz, mit seinem zweiten Auftritt an die Leistungen des ersten Blocks an und lieferte mit „Geiles Leben“, „auf anderen Wegen“ und „all of me“ einen runden Abschluss eines rundum gelungenen Konzertabends. So zeigte sich in seinen abschließenden Dankesworten auch Rektor Andreas Bosch vollauf begeistert und überwältigt: Er habe zwar gewusst, dass er an einer Schule mit hervorragend aufgestelltem Musikbereich gelandet sei, aber mit so einem Konzert habe er nicht gerechnet. Chapeau an Dietmar Leichtle für die Gesamtleitung, an die beteiligten Musiklehrer und vor allem auch an alle über 250 Mitwirkenden, heißt es abschließend im Pressebericht.

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