Feuerwehr LF 16 fährt für 184 Euro in der Stunde

Pfronstetten / Jürgen Kühnemund 03.04.2018

Mit der Novellierung des Feuerwehrgesetzes haben sich Änderungen in der Berechnung und Kalkulation von Feuerwehreinsätzen ergeben. Alle alten Regelungen sind daher außer Kraft, erklärte Kämmerer Tim Scheible in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Künftig werden nun pauschalierte Stundensätze für gesetzlich normierte Fahrzeuge festgelegt, ebenso werden die Personalkosten neu berechnet.

Für die Personalkosten sei dies relativ einfach, so der Kämmerer weiter. Da gelte fortan der Kostenersatz von 10 Euro plus 3,24 Euro. Bei den Fahrzeugen stelle sich die Situation etwas anders dar, verfügt Pfronstetten doch nicht über alle in der Kostenordnung aufgeführten Fahrzeuge. Beispielsweise fehle dort das große Fahrzeug der Pfronstetter Wehr, das LF 16. Aufgeführt ist zwar das HLF 20, das kommt in Pfronstetten aber erst im nächsten Jahr. Man wurde sich aber dahingehend einig, dass für beide Fahrzeuge – LF 16 und HLF 20 – der gleiche Kostenersatz von 184 Euro anzurechnen sei. Die einzelnen Werte der normierten Fahrzeuge reichen von 16 Euro (Kommandowagen) bis hin zu 264 Euro (Drehleiter DLAK 23/12).

Der Gemeinderat nahm die kalkulierten Stundensätze ohne Gegenstimme zur Kenntnis. Sie gelten nun zunächst für die Jahre 2018 bis 2021.

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