Der Hayinger Bürgermeister Kevin Dorner freute sich bei der offiziellen Einweihung des neuen offenen Bücherregals, das in Kooperation mit SchwörerHaus und dem Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Anhausen/Indelhausen entstanden ist und meinte: „Einen solchen Verein mit diesem Händchen für tolle Projekte sucht seinesgleichen“.

480 Euro hat der Verein für das Material ausgegeben, Auszubildende von SchwörerHaus haben ihre Arbeit als ehrenamtliches Engagement gespendet. Vereinsvorsitzender Ottmar Schwegler hob den Einsatz des Fördervereins hervor: „Sonst steht er oft leise im Hintergrund. Doch die vielen fleißigen Helfer haben heute unsere Aufmerksamkeit verdient“, meinte er.

2002 wurde der Verein zum ersten Mal zur finanziellen Unterstützung des Neubaus des Dorfgemeinschaftshauses „Rubin im Tal“ gegründet, nach vierjähriger Tätigkeit konnte er der Stadt Hayingen 68 000 Euro zukommen lassen und löste sich auf. 2006 wurde er erneut ins Leben gerufen: „Zur Förderung und Pflege der Dorfgemeinschaft“, wie Schwegler erläuterte.

Seither werden jedes Jahr andere Projekte in Angriff genommen, allein in 2017 und 2018 waren es über 9000 Euro, mit denen ein Defibrillator, zwei Waldsofas, sieben Bänke und dieses Bücherregal angeschafft und Spenden für den Kindergarten Hayingen, den Kreuzweg Weiler, das Ferienprogramm und für das DRK getätigt werden konnten. „Das zeigt, wie gut unsere Dorfgemeinschaft funktioniert. Sie ist das Fundament des Vereins“, so Schwegler.

Bürgermeister Kevin Dorner nannte den Zusammenhalt innerhalb beider Dörfer „bemerkenswert“ und hob die vielen Projekte hervor, die der Allgemeinheit und der Stadt Hayingen zugute kämen. Oft wird laut Heribert Geiselhart, Ortsvorsteher in Anhausen, der Förderverein mit dem Weihnachtsmarkt gleichgesetzt. Dabei geht das Engagement der Mitglieder weit darüber hinaus. „Wir sind alle in vielerlei Hinsicht aktiv und können finanzielle Unterstützung für Projekte leisten, die ohne diesen Zuschuss gar nicht möglich wären“.

Noch ein paar Bänke

Das offene Bücherregal sei eine „großartige Idee an einem wunderschönen Platz“ direkt neben dem „Rubin im Tal“. „Vielleicht kann man hier ja noch ein paar Bänkle aufstellen“, meinte er in Richtung des Bürgermeisters.