Viele Kinder beim Jungschartag erinnerten an die Gründung der Jungschar vor hundert Jahren. Anlass war damals im Jahr 1915 der Geburtstag von König Wilhelm II. von Württemberg als der CVJM in Stuttgart zur Ehre des Regenten das Jungschar-Regiment aufstellte. Seither gibt es die Bezeichnung Jungschar.

Tobias Wagner, Jungscharreferent im Evangelischen Jugendwerk Bezirk Reutlingen, erzählte die historischen Hintergründe anschaulich beim Jungschartag in Genkingen. Mehr als 300 Kinder und Mitarbeiter feierten in der Brühlhalle Gottesdienst zum Thema "Viele - ein Ganzes". Nach dem Gottesdienst konnten die Jungscharkinder mit ihren Gruppen, alle ausgestattet mit GPS-Geräten, rund um die Halle und auf dem Gelände der Brühl-Schule auf die Suche nach Spiel- und Erlebnisstationen gehen. Die Koordinaten waren in über 20 Geräten vorinstalliert.

Jede Gruppe bekam bei der Anmeldung auch ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Puzzle-Teil, das an einer Station angemalt wurde, um zur Schlussveranstaltung zusammengefügt zu werden. Das Logo "100 Jahre Jungschar" entstand daraus. Ein Jungschar-Quiz und die Siegerehrung rundeten den Tag ab. Sieger bei den Jungen wurden die Jungschar aus Pfullingen, bei den Mädchen die "Jumbox" aus Degerschlacht.

Bestens verpflegt von Mitarbeitern des CVJM Genkingen konnten die Gruppen auf der Suche nach den Spielstationen natürlich auch ausgiebig Pause machen. Unterhalten und beim Singen begleitet wurden die Jungscharen von einer Mitarbeiter-Band. Der Bezirksjungschartag endete gegen 15 Uhr.