Beuren Gebietserweiterung

Die Teilnehmer der 9. Sitzung des Lenkungskreises für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb; 2. von rechts: Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt.
Die Teilnehmer der 9. Sitzung des Lenkungskreises für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb; 2. von rechts: Regierungspräsident Dr. Jörg Schmidt. © Foto: RP Tübingen
SWP 17.10.2015
Am Dienstag traf sich der Lenkungskreis für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu einer Sitzung im Freilichtmuseum Beuren. Auf der Tagesordnung stand als Kernthema die Frage der Gebietserweiterung.

In der neunten Sitzung des Lenkungskreises besprach der Lenkungskreis im Freilichtmuseum Beuren das weitere Vorgehen mit Blick auf eine Erweiterung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Dem Biosphärengebiet sind in den vergangenen Jahren immer wieder Interessensbekundungen von benachbarten Kommunen zugegangen. Zahlreiche Städte und Gemeinden aus den sechs Landkreisen Reutlingen, Esslingen, Alb-Donau-Kreis, Göppingen, Biberach und Tübingen sind interessiert daran, dem Gebiet neu beizutreten oder weitere Flächen mit einzubringen.

Der Lenkungskreis begrüßt das große Interesse und sieht es als Bestätigung für die erfolgreiche Arbeit im Biosphärengebiet. Der Lenkungskreis beschloss, dass das Thema "Gebietserweiterung" fester Bestandteil künftiger Tagesordnungen sein wird. Er hat des Weiteren eine Arbeitsgruppe eingesetzt mit dem Auftrag, bis zur nächsten Sitzung des Lenkungskreises im Frühjahr 2016 einen Fahrplan für die von der UNESCO geforderte Evaluation des Biosphärengebiets zu erstellen. Dieser Fahrplan soll alle Arbeitsschritte enthalten, die in zeitlicher und inhaltlicher Sicht bei der Evaluation erforderlich sind, und auch die in diesem Zusammenhang von den Partnern im Biosphärengebiet geforderten Beiträge aufzeigen.

Weiterhin soll die Arbeitsgruppe Vorschläge für eine Stärken-Schwächen-Analyse des Biosphärengebiets und für die Vorgehensweise zur Beteiligung aller Biosphärengebietsgemeinden bei der Frage einer Gebietserweiterung erarbeiten.

Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppe sind (je ein Vertreter): Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Regierungspräsidium Tübingen, Regierungspräsidium Stuttgart, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Landratsamt Reutlingen, Landratsamt Esslingen, Landratsamt Alb-Donau-Kreis, vier Städte und Gemeinden des Biosphärengebiets, Umweltverbände und Bauernverbände. Den Vorsitz hat das Regierungspräsidium Tübingen.