Gomadingen Forst schafft nach zehn Jahren "Punktlandung"

LEJO 22.10.2012

Der zehnjährige Forsteinrichtungszeitraum in Gomadingen ist bald zu Ende. Schon jetzt steht fest, dass die Förster mit 64 500 Festmetern Holz, die sie zwischen 2003 und 2012 eingeschlagen haben, "eine Punktladung" erzielt haben, freut sich Bürgermeister Klemens Betz. 6500 Hektar pro Jahr waren vorgesehen. "Wir haben die vergangenen zehn Jahre nachhaltig und gewissenhaft gewirtschaftet", sagte er während des Waldumgangs am Freitagnachmittag. In den vergangenen zehn Jahren wurde in dem rund 850 Hektar großen Gemeindewald ein Überschuss von knapp 1,3 Millionen Euro erzielt. Am niedrigsten fiel der Gewinn 2003 mit rund 17 000 Euro aus. Dafür war 2010 "ein gigantisches Jahr", in dem nach Abzug allen Kosten noch 275 000 Euro für die Gemeindekasse übrig blieben. Summa summarum konnte sich die Gemeinde pro Jahr im Schnitt über 127 000 Euro freuen, rechnete der Schultes vor. Ein Ergebnis, mit dem man mehr als zufrieden sein könne. Im kommenden Frühjahr legen Forst und Gemeindeverwaltung die Zahlen und Vorgaben für das Forsteinrichtungswerk 2013 bis 2022 vor. Dieser Plan ist Grundlage für eine geregelte und nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes. Die Forsteinrichtung versteht sich als Instrument zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Sie stellt einen planmäßigen und schonenden Umgang mit der Ressource Wald sicher.