Folge 6: Im Jahr 1960 zur "Beispieldorfgemeinde" ernannt

Folge 6: Die kleinste Gemeinde im Landkreis Reutlingen gilt es zu erraten. Foto: Reiner Frenz
Folge 6: Die kleinste Gemeinde im Landkreis Reutlingen gilt es zu erraten. Foto: Reiner Frenz
RENE 09.08.2012

Die von der Einwohnerzahl her kleinste Gemeinde des Landkreises Reutlingen ist heute gesucht. Es handelt sich um eine noch ländlich geprägte Gemeinde, die auf der Albhochfläche zwischen Schmiech- und Lautertal liegt. Der erstmals um 1300 urkundlich erwähnte Ort zählt heute 1450 Einwohner. Von der ursprünglich landwirtschaftlich strukturierten Ansiedlung hat sich das Dorf in den letzten drei Jahrzehnten zu einer Arbeiterwohngemeinde gewandelt. Industrielle und handwerkliche Arbeitsstellen sowie Stellen im Dienstleistungsbereich bieten 250 Arbeitsplätze. Mit infrastrukturellen Einrichtungen ist die Gemeinde hervorragend ausgestattet. So gibt es schon seit vielen Jahren eine praktische Ärztin und eine Zahnärztin im Ort sowie ein offenes Jugendzentrum. Das Dorf erfuhr mit der Ernennung durch das damalige Landwirtschaftsministerium im Jahr 1960 zur "Beispieldorfgemeinde" eine einschneidende strukturelle Veränderung. Im Zuge der damit verbundenen Flurbereinigung und Dorfsanierung entstanden 15 Aussiedlungshöfe, welche innerorts eine großzügige Ortskernsanierung ermöglichten. Wie heißt das Dorf, das mit Herceghalom eine Partnergemeinde in Ungarn besitzt?