Hayingen Es hätte schlimmer kommen können

Hayingen / Maria Bloching 22.07.2018

Die acht Hayinger Vereine haben es in diesem Jahr wettermäßig wirklich schlecht getroffen. Und dennoch hielt das 35. Stadtfest, was es seit Jahrzehnten verspricht: Ein gemütliches Ambiente in den von den Vereinen liebevoll dekorierten Lauben, beste musikalische Unterhaltung am Karlsplatz und am Marktplatz, eine reich gefüllte Speisekarte mit rund 60 verschiedenen Gaumenspezialitäten und vor allem von Freitag bis Sonntag beste Stimmung.

So war es auch diesmal wieder vorrangig das einzigartige Flair, das sich sowohl bei Tag, insbesondere aber nach Einbruch der Dunkelheit mit unzähligen Lichtern im ganzen Städtle verbreitete und damit schon für beste Laune sorgte.

Natürlich taten die gastlichen Vereine durch ihr überreiches kulinarisches Angebot, ihre ansprechend geschmückten Tische in den Lauben oder unter großen Schirmen im Freien ihr Übriges, um den bestens gelaunten Besuchern den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie genossen feine Köstlichkeiten sowie mitreißende Live-Musik der zahlreichen Bands und Musikkapellen, die an allen drei Tagen für tolle Stimmung sorgten.

Schon am Freitagabend warfen die fleißigen Helfer besorgte Blicke zum bewölkten Himmel und konnten sich trotz kühler Temperaturen und einsetzendem Regen über eine gute Besucherresonanz freuen. Viele Gäste waren allein schon deshalb gekommen, um die „Tonite-Band“ um Gerhard Schrode auf dem Karlsplatz spielen zu hören. Sie sorgte bis spät in die Nacht hinein für beste Stimmung und scharte Pop- und Rockfans um sich. Oldie-Fans kamen dagegen mit den „Blue mandarine“ auf dem Marktplatz voll auf ihre Kosten.

Am Samstagabend wurde rund um die Kirche mitreißende Volksmusik mit „Stadl-Sound“ und am Karlsplatz fetzigen Volksrock mit „Hautnah-Partyband“ geboten. Die Lauben waren voll und auch unter den Schirmen waren die Plätze begehrt, denn immer wieder einsetzender Regen machte ein Sitzen unter freiem Himmel unmöglich.

Dennoch herrschte buntes Treiben rund um Goißa- und Ährenbrunnen, die Besucher ließen sich vom Wetter die gute Laune nicht verderben, sondern holten sich mit einem fruchtigen Sangria südländisches Flair mitten auf die Alb. Rundum waren die Fachwerkhäuser festlich beleuchtet, allein schon dieses stimmige Bild sprach an und ließ verweilen.

Allerdings wären wohl bei lauen Sommertemperaturen die Besucher in den Abendstunden länger geblieben. So leerten sich insbesondere die Tische und Bänke im Freien bereits vor Mitternacht erheblich. Die fleißigen Helfer der teilnehmenden Vereine hatten dennoch alle Hände voll zu tun, auch wenn natürlich der Umsatz bei Sonnenschein und wärmeren Temperaturen besser gewesen wäre.

Und nachdem sich das Wetter gestern etwas gebessert hatte, zeigten sie sich überwiegend zufrieden: „Es hätte schlimmer kommen können. Die Besucher sind trotz schlechten Wetters gekommen und haben gegessen und getrunken“, war immer wieder bei den Vereinen zu hören.

Etwas gemächlicher ging es auch an den gut bestückten Ständen des Kreativmarkts zu, der neben ausgefallenem Schmuck auch Holzfiguren, Gartenaccessoires und vieles mehr zu bieten hatte.

Den Hayinger Vereinen ist es trotz Regen auch zum 35. Mal gelungen, eine wunderbare Kombination aus kulinarischer Genussvielfalt, stilvollem Ambiente und bester musikalischer Stimmung in einer einzigartiger Kulisse zu bieten.

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Vereine kümmerten sich beim Hayinger Stadtfest um das Wohlergehen der Besucher. Und trotz der Kapriolen von Petrus  hatten sie alle Hände voll zu tun.

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