Pfronstetten Erste Gedanken zum Standort

Hinter dem Stützpunkt Pfronstetten der Straßenmeisterei könnte der neue Pfronstetter Bauhof entstehen.
Hinter dem Stützpunkt Pfronstetten der Straßenmeisterei könnte der neue Pfronstetter Bauhof entstehen. © Foto: Jürgen Kühnemund
Pfronstetten / Jürgen Kühnemund 04.07.2018

Auch wenn der neue Pfronstetter Bauhofleiter Roland Kurz längst genaue Vorstellung über die Zukunft des Pfronstetter Bauhofs hat, ein Neubau ist noch absolute Zukunftsmusik, dennoch war auch dies Thema in der letzten Gemeinderatssitzung.

Kurz hatte, wie berichtet, dem Gemeinderat sein Maschinen- und Personalkonzept vorgestellt, schließlich könne es auf Dauer nicht angehen, dass er oftmals seine eigenen Fahrzeuge und Maschinen zum Einsatz bringe. Auch beim Personalkonzept wies Kurz darauf hin, dass man sich rechtzeitig um eine Neueinstellung kümmern müsse, komme doch einer seiner drei Mitarbeiter Ende des Jahres ins Pensionsalter.

Kurz sprach freilich auch den Neubau der Straßenmeisterei an, wenngleich dies, wie er selbst sagte „ein Fernziel“ sei. Dennoch wurde im Gemeinderat schon mal um den möglichen Standort diskutiert.

Konsens bestand von allen Seiten darin, dass eine Ertüchtigung des Bauhofs am alten Standort, also beim Feuerwehrhaus, keinen Sinn mache.

Bürgermeister Reinhold Teufel hielt an dem Gedankenspiel fest, dass der Bauhof auf dem Areal hinter dem Stützpunkt Pfronstetten der Straßenmeisterei seinen Platz finden könnte, was wiederum einige Gemeinderäte nicht so sahen, allerdings keine konkreten Ortsvorstellungen äußerten. Für Teufel ist der Standort im Planareal „An der B 312“ ideal, ist das Grundstück doch groß genug und zudem im Besitz der Gemeinde.

Dabei beließ man es denn in der Sitzung des Gemeinderats, muss die Kommune doch vor dem Neubau des Bauhofs erst mal das Großprojekt Dorfgemeinschaftshaus Aichelau stemmen.

Dennoch wird der Bauhof keineswegs stiefmütterlich behandelt. Zum alten Standort beim Feuerwehrhaus kommt nun zunächst ein Bürocontainer und dann denkt die Verwaltung daran eine Lagerhalle anzumieten, um einen Traktor mit Frontlader, ein Wunschgerät des neuen Bauhofchefs, unterzustellen. Der ist zwar noch nicht da, doch die Verwaltung hat für eine Anschaffung bereits Zustimmung signalisiert. Doch dabei sei eines klar, führte Bürgermeister Reinhold Teufel am Schluss der Sitzung aus, das Gerät werde erst dann geordert, wenn man auch eine entsprechende Unterstellmöglichkeit habe.

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