Wirtschaft Ein Spendenscheck als Dankeschön an die Region

Zehn Jahre nach der Übernahme der Firma Brändle hat Inhaber Martin Ruopp einen Scheck in Höhe von 1010,10 Euro für das Münsinger Freibad an Bürgermeister Mike Münzing überreicht.
Zehn Jahre nach der Übernahme der Firma Brändle hat Inhaber Martin Ruopp einen Scheck in Höhe von 1010,10 Euro für das Münsinger Freibad an Bürgermeister Mike Münzing überreicht. © Foto: Ralf Ott
Münsingen / Ralf Ott 27.05.2017

Vor zehn Jahren hat Martin Ruopp den traditionsreichen Sanitär- und Flaschnereibetrieb Brändle aus Münsingen übernommen. Zuvor hatte der Flaschner- und Sanitärmeister bereits 15 Jahre unter seinem Chef Bernhard Brändle im Unternehmen gearbeitet und sich dabei neben seinen Fachkenntnissen auch einen wertvollen Erfahrungsschatz erworben. Das Jubiläum hat Ruopp jetzt zum Anlass genommen, dem Münsinger Bürgermeister Mike Münzing einen Scheck in Höhe von 1010,10 Euro zu überreichen. Mit dem Geld sollen die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Münsinger Freibad unterstützt werden. „Ich habe in den vergangenen zehn Jahren mein Geld in der Raumschaft verdient und will nun etwas davon an die Allgemeinheit zurückgeben“, begründete Ruopp seine Entscheidung. Eine Jubiläumsfest möchte er zusammen mit seinen vier Mitarbeitern nicht auf die Beine stellen, da der Aufwand sehr groß sei. Geplant ist jedoch ein größerer Betriebsausflug.

Ein wichtiger Arbeitsbereich ist die Bauflaschnerei, erzählt Ruopp und verweist auf die zahlreichen Restaurierungsarbeiten an historischen Gebäuden und Kirchen. Gerade hier kommt dem Meister, der seit mehr als 20 Jahren die Gesellenprüfungen an der Handwerkskammer Ulm abnimmt, seine lange Erfahrung zu Gute. „Das ist kein Produkt von der Stange sondern erfordert individuelle Lösungen“, sagt Ruopp, der sich über den weiter engen Kontakt zum Seniorchef freut, den er immer um Rat fragen könne. Er hofft auch in Zukunft auf die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit, die Treue der Kunden und wünscht sich einen Auszubildenden – leider sei es in den vergangenen Jahren nie zum Vertragsabschluss gekommen. Ralf Ott