Wimsen Drei blonde Doubles

Heckten gemeinsam den Aprilscherz aus (v. l.): Rolf-Rüdiger Würmler, Daniel Tress, Manfred Kühbauch und Thomas Locher. Foto: Roswitha Häbe
Heckten gemeinsam den Aprilscherz aus (v. l.): Rolf-Rüdiger Würmler, Daniel Tress, Manfred Kühbauch und Thomas Locher. Foto: Roswitha Häbe
Wimsen / ROSWITHA HÄBE 02.04.2012
Etwa 30 Fans von Daniela Katzenberger sind auf den Aprilscherz von Daniel Tress und seiner Crew hereingefallen und machten sich am Sonntag auf, um mit der Pfälzerin die Wimsener Höhle zu erkunden.

Blond, ein bisschen Barbie und immer einen frechen Spruch auf den Lippen, so kennt man Daniela Katzenberger. Dank ihrer authentischen Art hat sie inzwischen eine eigne Dokusoap auf Vox: "Daniela Katzenberger - Natürlich Blond". Na, das kann man sich doch nicht entgehen lassen, mit dem Reality-Doku-Star durch die Höhle schippern und anschließend noch ein Autogramm ergattern, dachten sich Katzenberger-Fans und pilgerten am frühen Sonntagmorgen nach Wimsen. Eine Gruppe aus Sonnenbühl und Bad Urach war schon eine Stunde vor Beginn der Attraktion vor Ort, in der Annahme, dass die Parkplätze vor und rund um Wimsen Mangelware werden.

Ein hohes Verkehrsaufkommen erwartete auch die Polizei und traf mit zwei Einsatzwagen ein. Aber anstatt der Kult-Nudel standen drei Doubles parat, um den Besucher in charmanter Art die Geschichte der Höhle zu erläutern. Manfred Kühbauch, Wolf-Rüdiger Würmler und Thomas Locher zeigten sich "Natürlich blond", verzichteten aber auf die sonstigen Markenzeichen der "Katze": Große "Hupen", verrutschte Augenbrauen und ihren badischen Dialekt. "Die Fülle haben wir im Hirn und am reizvollen Outfit gespart, wie es eben bei den Schwaben so üblich ist", lachten die Höhlenführer und führten die Besucher professionell durch die erleuchtete Unterwelt.

Die einzige Schauhöhle Deutschlands präsentiert sich seit Sonntag zur Saisoneröffnung nach der Winterpause erstmals mit einer Unterwasserbeleuchtung, die ein lebendiges Lichtspiel an die Höhlenwände wirft und so ein romantisches Ambiente entfacht. Während die einen den Schabernack gelassen nahmen, entspannten sich bei den anderen spätestens nach dem Besuch der Höhle die Gesichtszüge wieder und meinten: "Auch wenn wir in den April geschickt wurden, haben wir die interessante Höhlenfahrt sehr genossen".

Ein bisschen Spaß muss sein, dachte Daniel Tress und kündigte den Aprilscherz in unserer Zeitung an. Die Ankündigung zog schnell Kreise und wurde sogar in Face-Book veröffentlicht. "Dadurch stand das Telefon nicht mehr still und natürlich wurde den Anrufern preisgegeben, dass die Attraktion ein Scherz ist, denn man will ja nicht übertreiben", äußerte sich der Friedrichshöhlen-Wirt.

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