Pfronstetten Die Gemeinde rechnet

Pfronstetten / JÜRGEN KÜHNEMUND 13.05.2016
Knapp 23 000 Euro beträgt der Reinertrag aus der Jagdverpachtung in 2015/2016 in Pfronstetten. Kämmerin Heike Binder stellte die Zahlen im Rat vor.

Die Pfronstetter Jagdgenossen hatten bekanntlich durch Beschluss der Jagdgenossenschaftsversammlung die Verwaltung der jagdlichen Angelegenheiten auf den Pfronstetter Gemeinderat übertragen. Zu den übertragenen Aufgaben gehört auch die Führung des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen der Genossenschaft, wie Kämmerin Heike Binder am Mittwochabend im Gemeinderat erläuterte.

Im Jagdjahr 2016/2016 betragen, nach ihren Worten, die Einnahmen 26 810,85 Euro. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 1 266,55 Euro gegenüber. Vom Rohertrag (25 544,30 Euro) gehen zehn Prozent (2681,09 Euro) an die Gemeinde für ihre Verwaltungstätigkeit. Bleibt ein Reinertrag von 22 863,22 Euro aus der Jagdverpachtung. Am Reinertrag berechnen sich, so Heike Binder weiter, die Auszahlungsansprüche der Eigentümer der bejagbaren Flächen, der sogenannte Auskehrsatz. Bei der bejagbaren Fläche von 4609 Hektar ergibt sich im aktuellen Jagdjahr ein Auskehrsatz von 4,96 Euro/Hektar.

Nach Beschluss der Jagdgenossenschaft soll, wie bisher üblich, der Reinertrag, abzüglich der eingeforderten Auskehransprüche, von der Gemeinde zweckgebunden zur Unterhaltung der Feld- und Waldwege übertragen werden. Von dort erfolgen auch die Zuweisungen an die örtlichen Holzkassen für deren Wegebaumaßnahmen. Der Gemeinderat stimmte dem zu.

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