In vielen Fällen machen sich Angehörige große Sorgen wegen der nachlassenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten eines Elternteils oder des Partners. Oftmals steht eine Pflegebedürftigkeit oder zunehmende Verwirrtheit bevor; in den meisten Fällen möchte der Pflegebedürftige gerne weiterhin zu Hause in seiner gewohnten Umgebung bleiben. Die Angehörigen fragen sich, ob sie dieser Belastung gewachsen sind: Wer gibt Rat? Und welche Unterstützung gibt es?

Seit dem Jahr 2008 gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf umfassende Pflegeberatung. Monika Koch vom Pflegestützpunkt des Landkreises und Christel Meixner von der DRK-Alzheimer Beratungsstelle stehen für neutrale Informationen und zeitnahe Hilfeplanung zur Verfügung.

Bei Fragen zum Thema Vollmacht und gesetzliche Betreuung können sich Betroffene an Konrad Gutzeit-Löhr von der Betreuungsbehörde des Landkreises oder an Alex Bernhard vom Betreuungsverein wenden. Die Beratung ist kostenlos, die Gespräche werden vertraulich behandelt.

Um einen ersten Kontakt zu ermöglichen, stellen sich die genannten Personen in den nächsten Wochen jeweils in der Zeit von 19 Uhr bis 21.30 Uhr in folgenden Gemeinden vor, berichten über ihre Arbeit und beantworten erste Fragen:

Am 18. April in Zwiefalten (Kleiner Saal im Konventbau des ZfP), am 25. April in Trochtelfingen (Evangelisches Gemeindehaus), am 2. Mai in Engstingen (Sitzungsraum), am 16. Mai in Pfronstetten (Vereinsraum), am 23. Mai 2012 in Münsingen (Zehntscheuer).