Gemeinderat Das Planschbecken ist undicht

Am Sternberghallenbad laufen die Sanierungsarbeiten.
Am Sternberghallenbad laufen die Sanierungsarbeiten. © Foto: Reiner Frenz
Gomadingen / Reiner Frenz 19.07.2018

Die Arbeiten für die Sanierung des Gomadinger Sternberghallenbades sind im Gange, berichtete Bürgermeister Klemens Betz im Gemeinderat. Man habe jetzt das Planschbecken außer Betrieb setzen müssen, weil es undicht geworden sei. Dessen Wiederinbetriebnahme sei erst möglich, wenn das Becken komplett dicht ausgekleidet und neu gefliest ist. Außerdem müsse eine Ablaufrinne angebracht werden. Vom Ingenieurbüro Kurzmann habe es zudem die Empfehlung gegeben, den „Wasserfall“ zu entfernen, da dieser die Umwälzung des Wassers verhindere und zudem für kleine Kinder nicht geeignet sei. Stattdessen soll ein anderes Wasserspiel installiert werden, das die Wasserumwälzung ermögliche.

In der Sitzung im Juni hatte der Gemeinderat die Fliesenarbeiten an die Münsinger Firma Gustav Vöhringer vergeben. Betz erklärte, dass man diese Firma jetzt gebeten habe, ein Angebot für die Planschbecken-Sanierung abzugeben. Dieses liege jetzt vor. Es sei mit Kosten von 54 000 Euro zu rechnen, in denen die Installation des Wasserspiels enthalten sei. „Damit sind die finanziellen Reserven fast aufgebraucht“, sagte der Bürgermeister. Man werde am Ende bei einer Million Euro für die gesamten Sanierungsarbeiten landen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig einen Anschlussauftrag an die Firma Vöhringer zu vergeben.

Für die Sanierung des Bades sind Zuschüssen in Höhe von 501 650 Euro bewilligt, führte Betz weiter aus. Zudem  könne mit Betriebskostenzuschüssen für das Blockheizkraftwerk in den nächsten zehn Jahren in Höhe von 240 000 Euro gerechnet werden.

„Wir müssen trotz der Zuschüsse mehr als eine viertel Million Euro in die Hand nehmen“, betonte Betz. Da das Bad als Eigenbetrieb geführt wird, könne man ein Darlehen entweder bei der Gemeinde aufnehmen oder aber am Kapitalmarkt.

Weil das Ersparte der Gemeinde zur Neige gehe, schlage die Verwaltung eine Darlehensaufnahme in Höhe von 400 000 Euro bei einer Bank vor.

Betz übergab nun, da als Aufsichtsratsmitglied der Kreissparkasse Reutlingen befangen, die Sitzungsleitung an seinen Stellvertreter Michael Simmendinger. Tatsächlich war die KSK billigste Anbieterin mit einem Zinssatz von 0,73 Prozent mit zehn Jahren Laufzeit und erhielt auch den Zuschlag.

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