Hayingen Buschenschänke und Graz

Die Hayinger Senioren reisten gemeinsam mit Eduard Primus in dessen alte Heimat, die Steiermark.
Die Hayinger Senioren reisten gemeinsam mit Eduard Primus in dessen alte Heimat, die Steiermark. © Foto: Elisabeth Münch
Hayingen / BUSCHENSEB 15.10.2015
Die Hayinger Senioren waren jetzt mit Reiseleiter Eduard Primus in dessen alte Heimat, der Steiermark, unterwegs und verbrachten dort fünf erlebnisreiche und unvergessliche Tage.

Vor dreiundfünfzig Jahren zog Eduard Primus mit seinem Bruder Alois mit dem Rucksack auf dem Buckel Richtung Deutschland, um hier Arbeit zu suchen. Inzwischen ist er auf der Alb fest verwurzelt, auch wenn die alte Heimat Steiermark sein Herz nie ganz losgelassen hat. Deshalb organisierte er für eine Hayinger Seniorengruppe bereits die sechste Reise, um seine Heimat zu präsentieren.

Beim Buschenschank "Lazarus" bot sich der erste faszinierende Ausblick über das Schilcher Weinland. Endlose herbstlich bunte Weinberge, dazwischen Maronenbäume und friedlich liegende Dörfer, dahinter bizarre Berge. Danach wurde der "Schilcher Landhof" in Stainz bezogen.

Am zweiten Tag stand die Schilcher Weinstraße auf dem Programm. Die Tour ging durch steile Straßen an Weinbergen und Apfelalleen vorbei hinauf nach Kitzeck, von wo aus man die ganze Südsteiermark überblicken kann. Beim Besuch des idyllischen Kirchleins war es für die Schwaben eine Pflicht, das "Bussenlied" erklingen zu lassen. Jetzt führte die Reise hinunter nach Heimschuh zu einer Führung durch eine Kürbiskern-Ölmühle. Von dort aus ging es hinauf auf die Bergkuppe zur Slowenischen Grenze, wo beim Buschenschank "Eroy" eine Rast eingelegt wurde. Dort steht die größte Glastraube der Welt.

Ein Besuch des Heimatorts von Eddy Primus stand am dritten Tag auf dem Reiseprogramm der Älbler . Über Eibiswald ging es hinauf nach Kleinradl. Oben an der Grenze zu Slowenien liegen einsam ein paar kleine Bauernhöfe. Beim überwältigenden Blick hinunter nach Eibiswald ließ Primus seine Peitsche knallen und schickte einen Jodler ins Tal.

Dann war es an der Zeit aufzubrechen, um das Weinfest in Eibiswald zu besuchen. Der Umzug mit vierzig festlich geschmückten alten Traktoren ab den Jahren 1954 war traditionell und sehr originell. Der vierte Tag war ganz einem Stadtrundgang durch die Altstadt der Landeshauptstadt Graz und einer Rundfahrt durch die Außenbezirke gewidmet.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel