Wunderbuch-Grundschule Bedarf an Beratung steigt stetig

Über die Schulsozialarbeit an der Wunderbuch-Grundschule berichtete die kommissarische Leiterin  Barbara Unsöld.
Über die Schulsozialarbeit an der Wunderbuch-Grundschule berichtete die kommissarische Leiterin Barbara Unsöld. © Foto: Archiv/kü
Pfronstetten / Jürgen Kühnemund 23.12.2017

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es an der Wunderbuch-Grundschule in Pfronstetten Beratungsmöglichkeiten im Rahmen der Schulsozialarbeit. Dieses Angebot erfolgt in Kooperation mit der Digelfeldschule in Hayingen und der Münsterschule in Zwiefalten. Die kommissarische Schulleiterin der Wunderbuch-Grundschule, Barbara Unsöld, stellte im Gemeinderat das Projekt vor. Daniela Eheim, die bei der Gemeinde Zwiefalten angestellt ist, übt hier ein 50-prozentiges Deputat aus, das sich die Gemeinden Zwiefalten (50 Prozent), Hayingen und Pfronstetten (jeweils 25 Prozent) teilen. Daniela Eheim ist immer donnerstags von 8 bis 11.30 Uhr in Pfronstetten.  Ihr Aufgabengebiet umfasst die Beratung, Begleitung und Unterstützung von Schülern, Eltern, Lehr- und Betreuungskräften und der Schulleitung. Sie organisiert sozialpädagogische Gruppenarbeit, wirkt in Unterrichtsprojekten und schulischen Gremien mit und ist verantwortlich für die Dokumentation und das Berichtswesen.

Das Angebot habe sich in den letzten sechs Jahren bewährt. Zudem sei festzustellen, dass der Bedarf für entsprechende Beratungsleistungen angewachsen sei, führte Barbara Unsöld weiter aus. Insofern sei auch von Seiten der Schulen angedacht, die Tätigkeit von Daniela Eheim um zwei Stunden aufzustocken, wieder verteilt auf alle drei Gemeinden. Dadurch sei mehr Einzelberatung möglich, auch könne sich Daniela Eheim stärker der Projektarbeit widmen. Zudem mache es Sinn, wenn sie auch an den Konferenzen und Elternsprechtagen teilnehme, was bislang kaum möglich sei.

Bürgermeister Reinhold Teufel sieht die Notwendigkeit der Schulsozialarbeit als gegeben an, da es immer weniger homogene Familienstrukturen gebe. Dazu komme die Eingliederung der Migrationskinder. Auch gebe es die klassische Unterstützung der Kinder von Zuhause nicht mehr. Auch Ernst Störkle sieht in der Schulsozialarbeit nur Vorteile. Vor allem könne damit der Klassenzusammenhalt gesteigert werden. „Und über die zwei Stunden werden wir uns auch einig“, sagte Teufel.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel