Wasserversorgung Am Schluss steht ein Plus von 31 000 Euro

Das Hohensteiner Wasserwerk in Wasserstetten erwirtschaftete ein Plus von 31 000 Euro.
Das Hohensteiner Wasserwerk in Wasserstetten erwirtschaftete ein Plus von 31 000 Euro. © Foto: Foto: Jürgen Kühnemund
Hohenstein / kü 03.02.2017

Kämmerin Beate Beck stellte dem Gemeinderat die Eckdaten für die Hohensteiner Wasserversorgung für 2017 vor.  Das Volumen mit 838 200 Euro hat sich um 80 100 Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht. Auf den Erfolgsplan entfallen 517 700 Euro (Vorjahr 527 200 Euro), auf den Vermögensplan 320 550 Euro (Vorjahr 230 900 Euro). Der Erfolgsplan schließt mit einen Jahresgewinn von 31 000 Euro ab, führte Beate Beck weiter aus. Er wird voraussichtlich eine Konzessionsabgabe in Höhe von 16 450 Euro dem kommunalen Haushalt zuführen können. Zum Jahresschluss 2017 weise die Hohensteiner Wasserversorgung eine Verschuldung von 1 131 650 Euro aus, was einer ProKopf-Verschuldung von 304,37 Euro entspreche, so die Kämmerin weiter.

Ganz so deftig wollte Bürgermeister Jochen Zeller diese Zahl nicht wirken lassen. Der Großteil der Schulden komme von inneren Darlehen. Rechne man die heraus, so ergebe sich eine echte ProKopf-Verschuldung von 194,10 Euro.

Die investiven Maßnahmen der Hohensteiner Wasserversorgung in 2017 halten sich in Grenzen. Größter Brocken dabei dürfte die Wasserzuleitung für den zweiten Baubabschnitt des Baugebiets „Am Molkeweg“ sein, den die Kämmerin mit 120 000 Euro veranschlagt.

Nach nunmehr fast zwei Jahren mit reduziertem Investitionsvolumen steht in den Folgejahren bis 2020 aber so einiges an, führte Beate Beck weiter aus.

Neben dem Bau von Wasserleitungen bei weiteren Erschließungen von Bauland, steht die Sanierung der Behälterkammer im Hochbehälter Steig sowie die Aussenverrohrung für die Be- und Entlüftungsleitungen in den Behälterkammern an. Ferner müssen im Hochbehälter „Hau“ neue Trenntüren eingebaut werden und die Quellzuleitungen „Neuer Brunnen“ bis zum Wasserwerk muss erneuert werden. Schließlich ist da noch der Erwerb weiterer Membrane für die Trinkwasseraufbereitung, endete Beate Beck mit ihren Ausführungen.