Versammlung Altersdurchschnitt liegt bei 32 Lenzen

Ehrungen bei der Feuerwehr Hohenstein.
Ehrungen bei der Feuerwehr Hohenstein. © Foto: Maria Bloching
Hohenstein / Maria Bloching 31.01.2017

Insgesamt hatte die Feuerwehr Hohenstein 14 Einsätze mit 179 Einsatzstunden zu verzeichnen. Sie rückte zu vier Brandeinsätzen, sechs technischen Hilfeleistungen und vier Fehlalarmen aus. „Ich bin sehr erfreut, dass wir keine Verkehrsunfälle und keine ernsthaften Brände hatten“, führte Schuler aus. Er vermutete hinter dem Rückgang der Wohnungs-Entstehungsbrände die Einführung der Rauchmelder-Installationspflicht und bezeichnete diese als „gute Prävention um Sachschäden zu vermeiden und vor allem Personen vor Verletzungen zu bewahren“.

Wie ruhig das Jahr 2016 war, zeigte sich am Vergleich zu den Vorjahren, als schon einmal zu 24 Einsätzen mit 1087 Stunden ausgerückt werden musste. 121 Kameraden gehören der Feuerwehr Hohenstein an, davon 22 der Abteilung Bernloch, 28 der Abteilung Eglingen, 14 der Abteilung Meidelstetten, 36 der Abteilung Oberstetten (sechs davon sind SchwörerHaus-Mitarbeiter) und 19 der Abteilung Ödenwaldstetten. Außerdem stehen mit Dr. Wolfgang Störkle und Hans-Peter Merker zwei Fachberater zur Verfügung. Die Tagesverfügbarkeit ist sehr gut, die Sicherstellung erfolgt durch das Rendevouz-System.

Dass der Übergang von der Jugendfeuerwehr zur aktiven Wehr reibungslos funktioniert, zeigt das Durchschnittsalter der Abteilungen. Dieses nahm in den vergangenen sechs Jahren deutlich ab, insbesondere in Bernloch gelang ein regelrechter Quantensprung: Der Altersdurchschnitt sank von 47 Jahren im Jahr 2011 auf 32 Jahren im Jahr 2016: „Das ist der Verdienst unserer Jugendfeuerwehr“, war Schuler überzeugt. Er lobte das Fahrzeug-Equipment, das mit der Neubeschaffung des LF10 für die Abteilung Oberstetten noch deutlich aufgewertet werden konnte. „Unsere Bürger können sich zu jeder Zeit auf ihre Feuerwehr verlassen. Wir haben sehr aktive Einsatzabteilungen und eine motivierte Jugendfeuerwehr. Alle sind bereit zur Eigeninitiative und Eigenleistung, sie legen Wert auf eine gute Kameradschaft innerhalb der Abteilungen und der Gesamtfeuerwehr“, freute sich Bürgermeister Jochen Zeller.

Er griff der Gemeinderatssitzung vor, bei der am heutigen Dienstag über den Zuschussantrag bezüglich der Ersatzbeschaffung für das 30 Jahre alte LF8 der Abteilung Ödenwaldstetten zu entscheiden ist. Außerdem sollen weitere 81 000 Euro für die laufende Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Bernloch in den Haushalt eingestellt werden.

Wie wichtig  die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist, machte Kreisbrandmeister Wolfram Auch deutlich. „Das Leben der Menschen orientiert sich nicht an Verwaltungsgrenzen. Unsere Feuerwehren in der Region arbeiten miteinander und machen selbst vor Landkreisgrenzen nicht halt“. Drei Gesamtübungen führten die Feuerwehren Hohenstein, Trochtelfingen und Münsingen als „Gefahrstoffzug II“ durch, 30 junge Feuerwehrleute absolvierten aus Hohenstein, Engstingen und Trochtelfingen gemeinsam die Grundausbildung. Wie wichtig diese Zusammenarbeit ist, war erst vor kurzem beim Gülleunfall auf der Haid deutlich geworden. Allein bei diesem Einsatz leistete die Feuerwehr Hohenstein 179 Einsatzstunden.
Maria Bloching

Ehrungen und Beförderungen

Ehrungen für 25 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Hohenstein mit dem Ehrenzeichen in Silber: Uwe Rauscher (Bernloch), Jochen Windhösel und Markus Steinhilber (beide Eglingen).

Beförderungen zum Feuerwehrmann: Kevin Vöhringer, Niklas Bindewald, Maximilian Kirsch, Marco Rund, Roland Schenzle, Lukas Sauter, Lukas Dauser, Daniel Reusch, Pierre Rebstock, Rico Rauscher, Patrick Rauscher, Steffen Groß, Jan Geckeler.