Albverein Alltag auf Farmen und die Geschichte

Mehrstetten / swp 13.03.2018

Die Mehrstetter Ortsgruppe des Albvereins veranstaltet am Samstag, 17. März, um 20 Uhr im Bürgerhaus einen Diavortrag von Ulrich Eberhardt über das „Leben in Uruguay“. Der Vortrag führt in ein Land in Südamerika, das halb so groß ist wie Deutschland und damit das zweitkleinste Land dieses Kontinents. Die Zuhörerschaft wird mitgenommen auf eine weite Reise, die über Argentiniens Hauptstadt „Buenos Aires“ zunächst nach Montevideo führt. In der geschäftigen Hafenstadt leben rund ein Drittel der insgesamt 3 Millionen Einwohner. Viele Reisende bleiben an der wunderschönen Küste am Atlantischen Ozean, die zum Baden und Entspannen einlädt, wie es in der Ankündigung heißt. Durch einen Freund und Arbeitskollegen, der in Uruguay aufgewachsen ist, und dort noch einige Familienangehörige hat, konnte das viel interessantere Landesinnere kennengelernt werden. Diese Region ist landwirtschaftlich geprägt durch Rinderzucht, Milchvieh- und Schafbetriebe und wegen des häufigen Regens wird Soja und Reis angebaut. Auch das Handwerk wird groß geschrieben; insbesondere die Verarbeitung von Schafwolle und Leder.

Der Vortrag blickt zurück auf die Geschichte des Landes, die einige Berührungspunkte zur deutschen Geschichte zu bieten hat. Viele Bewohner des Landes sind Nachkommen europäischer Einwanderer aus Spanien und Portugal und auch aus Deutschland. Einige der deutschen Einwanderer gründeten Bauernhöfe, die sogenannten „Estirias“, die meist heute noch von deutschsprachigen Besitzern geführt werden. Viele Bilder zeigen das harte Leben der „Gauchos“, die auf den Viehweiden, „Pampa“ genannt, Viehzucht betreiben. Abgerundet wird der Vortrag durch Eindrücke aus der sehr bunten und vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt in Uruguay. Anhand einiger mitgebrachter Alltagsgegenstände können die Besucher sich ein Bild vom „Leben in Uruguay“ machen.

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