Albtägliches: Augen auf!

ALEXANDER THOMYS 17.03.2016

Wer mit offenen Augen durch das Ländle spaziert, stolpert - ganz ohne an das Wahlergebnis zu denken - immer wieder mal über den gut gemeinten Ratschlag "Denk mal". In Stein gemeißelt, aus Gusseisen gefertigt oder ins Holz geschnitzt: Denkmäler, die am Wegesrand an alte Zeiten und Geschehnisse erinnern. Als "Denk mal" im sprichwörtlichen Sinn. Diesen Kleindenkmälern am Wegesrand widmet das Landesamt für Denkmalpflege nun eine eigene Internetseite. Denn seit 2001 arbeitet die Behörde mit vielen Ehrenamtlichen daran, diesen stummen Zeugnissen der Kulturlandschaft eine Stimme zu geben und ihre Geschichten zu erzählen. www.kleindenkmale-bw.de lautet die Internetseite, welche schon auf ihrer Startseite ein Exemplar von der Alb zeigt: Ein Metallschild, dass die Markungsgrenze zwischen Pfronstetten und Tigerfeld zeigt. Besonders angetan sind die Denkmalpfleger übrigens von der Stadt Münsingen samt Teilorten: Gleich sechs Kleindenkmäler auf fünf Bildern stammen aus der früheren Kreisstadt - hinzu kommt besagtes Markungsschild, die Mariensäule in Pfronstetten und das Seeburger "Brünnele". Augen auf also, in Münsingen und auf der Alb!