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Für "Interim", die Kunst-Biennale auf der Alb, gibts einen Geldregen: Die Landesstiftung Baden-Württemberg fördert das Projekt mit 40 000 Euro, teilte der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler gestern mit. "Die Förderzusage der Landesstiftung stellt den bislang höchsten Einzelbeitrag dar, den die Initiative verbuchen kann, damit steht das Projekt jetzt auf einem sicheren Fundament", freut sich Käppeler. Er hatte sein Landtagsbüro beauftragt, die Initiatorinnen über mögliche Förderquellen auf Landesebene zu beraten und bei Bedarf persönliche Kontakte herzustellen. "Es gibt zwar eine Vielzahl potenzieller Geldgeber, die aber unterschiedliche Kriterien für die Projektförderung haben, da kann man sich leicht verzetteln oder an bürokratischen Hürden scheitern", begründete Käppeler die praktische Hilfe.

"Toll" finden die Förderung natürlich auch die beiden Kuratorinnen der Alb-Biennale im Biosphärengebiet Ulrike Böhme und Susanne Hinkelbein von den "hohensteinateliers". Zwei Drittel der Finanzierung der Kunstaktion seien so erst Mal gesichert. Jetzt gelte es vor allem noch intensiv um die finanzielle Unterstützung der 29 Gemeinden im Biosphärengebiet zu werben, so Ulrike Böhme.

Die Pläne für die erste "Interim" sind schon weit gediehen: Die Kunstaktion unter dem Motto "Metamorphosen" soll 2013 im Sommer im Alten Lager in Münsingen stattfinden, dann alle zwei Jahre an einem anderen Ort in der Biosphäre. Theater, Musik, Bildende Künste, dazu Inszenierungen, Abenteuer-Spaziergänge und ein Fotowettbewerb sollen über drei Wochen hinweg "sinnliche Erlebnisse schaffen". Künstler aus der ganzen Republik, aus der Region sind ins Projekt eingebunden.