Freitag, 18. September

Dreckig und düster klingt das neue Mother's Cake Album "Love The Filth". Die Band geht dabei nicht nur musikalisch neue, psychedelische Wege, sondern bezieht auch inhaltlich eine klare Gegenposition zu gesellschaftlichen Konventionen. Statt weißer Westen gibt es Dreck auf beide Ohren und das in voller Härte im Kreuz in Obermarchtal.

Ohne den Einfluss des Boogie-Woogie wäre die Musiklandschaft um einiges ärmer. Sowohl bei Rhythm & Blues, Rock'n'Roll, Jazz und auch bei der Popmusik kann man im Hintergrund die rollenden Boogie-Woogie-Bässe hören. Im Amerika der 30er Jahre war er der bevorzugte Musikstil in den illegalen "Speak Easy"-Kneipen. Das Bielefelder Boogie-Woogie Duo Boogielicious mit Gastmusiker Steffen Knauss gastiert ab 20.30 Uhr im Alten Rathaus in Laichingen.

Samstag, 19. September

Im Laufe der mehr als 30-jährigen Bühnenkarriere von Lydie Auvray hat sich ihr Name zu einem Synonym für moderne und leidenschaftliche Akkordeonmusik entwickelt. Mittlerweile 18 Alben und unzählige Live-Konzerte und Fernsehauftritte sind der Beleg dafür, dass sie zurecht als die "Grande Dame" des Akkordeons bezeichnet wird. Jetzt kommt sie in die Wimsener Mühle. Allerdings, das teilten gestern die Veranstalter mit, "sind wir restlos ausverkauft".

Die Acoustic Gamblers aus Balingen sind ein junges, frisches Trio. Sie spielen überwiegend eigene Titel in englischer Sprache. Das ist Kopfkino für die Ohren, Power Flower vom Derbsten, aber immer liebevoll dargeboten. Mit Gitarre, Harp, Mandoline und Gesang erzählen die Acoustic Gamblers kleine musikalische Geschichten. Mal knallen sie einem nur so um die Ohren, mal kann man sich in schöne feine Melodien fallen lassen. Eben a bissle crazy, a bissle hippie, a bissle gambling. Beginn im Meidelstetter Adler ist wie gewohnt um 21 Uhr.

Die Murr-Jazzer sind drei Musiker mit jeweils langjähriger Erfahrung an ihren Instrumenten. Das Repertoire des Trios, beheimatet im Rems-Murr-Kreis unweit der Schwabenmetropole Stuttgart, umfasst neben Swing-Standards, Chicago-, Jazz-, Latin-, Gypsy- und Classic-Jazz-Elementen auch Blues-Interpretationen und melodiöse Balladen. Die gebotene Klangwelt ist heiter-beschwingt, rhythmisch-belebend, entspannend-lösend, fein konzertant oder fordernd-mitreißend. Beginn im Reutlinger Jazzclub in der Mitte ist um 20.30 Uhr.

Im Laichinger Bettenstudio Striebel kann man ab 20 Uhr Musik aus Kuba im Bett genießen. Im Rahmen der Alblive-Konzertreihe spielt der kubanische Sänger und Komponist Javier Herrera mit seinem Trio.

Sonntag, 20. September

Der JazzPop-Chor Tübingen wurde im Frühjahr 2014 von Christian Fischer und Frank Schlichter ins Leben gerufen. Er ist ein Ensemble der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen, ist jedoch offen für alle interessierten JazzPop-Chorsänger/-innen aus Tübingen und Umgebung. Der Chor arbeitet projektbezogen in kleiner Besetzung, singt teils A-cappella, teils mit Bandbegleitung. Beim Konzert im Sudhaus um 20 Uhr führt der Chor seine Zuhörer auf musikalischen Pfaden an besondere Orte und erinnert dabei an John Lennon. Begleitet wird er auf seiner musikalischen Reise von der Jazz-Sängerin Barbara Bürkle und dem Stuttgarter Jazz-Pianisten Christoph Heckeler, die eigene Titel zum Programm beisteuern.

Der wachsende Erfolg von Daniel Wirtz liegt nicht nur an seiner unglaublichen Stimme, seinen charismatischen Live-Auftritten und der emotionalen und ehrlichen Art seiner Songs, sondern auch an der engen Bindung zu seinen Fans.

Montag, 21. September

Die Open Stage im Ulmer Roxy gibt es seit zehn Jahren. Das Jubiläum wird ab 20 Uhr groß gefeiert. Der Abend ist bereits ausverkauft.

Ginkgoa alias Nicolle Rochelle und Antoine Chatenet präsentieren eine farbenfrohe musikalische Mischung aus French Songs mit "american Vibe" und "american Songs" mit dem gewissen french Touch, die vor allem eines sein sollen: tanzbar! Ihre Einflüsse reichen von Pop über Swing bis hin zu Elektro, inspiriert von Künstlern wie Caro Emerald oder Caravan Palace. Beginn im Reutlinger franz. K ist um 20 Uhr.

Dienstag, 22. September

Drei gestandene Musiker - ein Gaucho aus Chile, ein Kreole aus dem Schwabenland und ein Indianer aus Ecuador - stehen zusammen auf der Bühne und mit spielerischer Leichtigkeit und poetischer Schönheit interpretieren sie die Musik ihres Lebens in Deutschland. Vom Kulturschock der Kehrwoche über das Liebesleben eines in Berlin gestrandeten Südamerikaners bis hin zum romantischen Durchwandern einer mittelalterlichen Stadt, das alles und noch viel mehr wird bei Mano a Mano besungen, um das Gefühl des Fremdseins mit bunten Klängen, berauschenden Melodien und jeder Menge Schokolade im Herzen zu vertreiben.

Drei Kölner. Alle Anfang 20. Alle mit einem Namen. Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit. Zusammen sind sie AnnenMayKantereit. Sie machen Musik so, wie sie ihnen gefällt. Gesungen wird hauptsächlich auf Deutsch. Ohne Pathos, stattdessen mit Fingerspitzengefühl und dem eigenen Erfahrungsschatz geht es in ihren Liedern um Liebe, Freundschaft, Verlust - das Leben. Das Konzert im Ulmer Roxy um 20 Uhr ist bereits ausverkauft.

Mittw., 23. September

Wie in Ulm: Das Konzert von AnnenMayKantereit im Sudhaus in Tübingen ist ausverkauft.